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v. l. n. r.: Volker Bruns, Daniela Degen-Lesske (LG MV), MdB Eckhardt Rehberg, Dr.-Ing. Andreas Schütte (FNR), Minister Dr. Till Backhaus (Landwirtschaftsministerium MV), PSt. Uwe Feiler (BMEL)

Neues Bürogebäudes für die FNR in Gülzow

Der Parlamentarische Staatssekretär der Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, Uwe Feiler, informiert sich im mecklenburgischen Gülzow anlässlich der Feierstunde für ein neues Bürogebäude für die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) über aktuelle Forschungsansätze bei nachwachsenden Rohstoffen.

Am Standort wurden in kürzester Zeit 45 moderne Büroarbeitsplätze für die durch neue, zusätzlich übertragene Aufgaben wachsende Zahl der FNR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen. In Abstimmung zwischen den Landwirtschaftsministerien von Bund und Land erwarb und sanierte die Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH das sog. „Melkerhaus“. Das Haus war ein bis dahin ungenutztes, sanierungsbedürftiges Gebäude innerhalb des Gesamtensembles der Gutsanlage Gülzow, dessen Gutshaus als Hauptsitz der FNR fungiert. Im Anschluss an die Besichtigung durchtrennte er gemeinsam mit dem Landwirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommerns, Till Backhaus, sowie dem lokalen Bundestagsabgeordneten Eckhard Rehberg das symbolische Band zur Übergabe der neuen Räume auf dem Gutshof Gülzow.

Gute Arbeit braucht gutes Umfeld

„Mit der FNR verfügt unser Ministerium über einen erfahrenen Projektträger. Aber gute Arbeit braucht auch ein gutes Umfeld. Dies wurde hier geschaffen. Ich danke daher insbesondere auch dem Land Mecklenburg-Vorpommern, das die FNR seit ihrer Gründung tatkräftig mit unterstützt.“, so Feiler. Insgesamt wurden hier rund 2,3 Mio. € investiert. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt diese Maßnahme mit Fördermitteln entsprechend der Richtlinie für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILERL-MV) in Höhe von 400.000 €.“

Erweiterung des Aufgabenbereichs der FNR

Die neuen Räumlichkeiten seien auch deshalb wichtig, weil der Aufgabenbereich und somit auch die Mitarbeiterzahl der FNR absehbar erweitert würde. Neben der geplanten Bundes-Waldprämie solle die FNR weitere Aufgaben im Rahmen des Klimaschutzpakets und des Konjunkturpakets der Bundesregierung übernehmen, so der Parlamentarische Staatssekretär. Die Bedeutung der FNR als Bundeseinrichtung hob Feiler hervor: „Neben der Betreuung bestehender Förderprogramme des Bundes wird unser Projektträger FNR zusätzliche Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket und dem Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung umsetzen. Sie betreffen den Schutz und die Wiedervernässung von Moorböden, die energetische Nutzung von Wirtschaftsdüngern, vor allem aber den Erhalt und die nachhaltige Bewirtschaftung unserer durch den Klimawandel schwer in Mitleidenschaft gezogenen Wälder.“

Quelle: BMEL/FNR

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