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Dr. Klaus Böltz neuer Präsident des BSHD

Dr. Klaus Böltz neuer Präsident des BSHD

Im Rahmen der 2. ordentlichen Mitgliederversammlung am 7. Oktober in Wiesbaden wurde Dr. Klaus Böltz (Klenk Holz AG) zum Präsidenten des Bundesverband Deutscher Säge- und Holzindustrie e.V. (BSHD) gewählt. Böltz löst Dr. Josef Rettenmeier ab, der den Verband seit seiner Gründung im Oktober 2008 geführt hatte. Zudem wurde der Vorstand von vier auf sechs Mitglieder erweitert. Vizepräsident und weiterhin auch geschäftsführender Vorstand ist Lars Schmidt (Fa. Pollmeier). Auch Schatzmeister Oliver Mühmel (Fa. van Roje) und Laubholzsprecher Steffen Rathke (Fa. Keck) wurden in ihren Vorstandsämtern bestätigt. Neu im Vorstand sind Philipp Sprockhoff (Fa. Egger) als Nadelholzsprecher, und Rainer Buchmann (Fa. Menz) als Vertreter der Thermoholz-Firmen.
Ebenfalls bestätigte die Mitgliederversammlung den Vorschlag des Vorstands einen Fachbreirat einzurichten, in dem die Sprecher der verschiedenen Arbeitskreise des BSHD zusammengeführt werden. Der Fachbeirat soll die Arbeit des Vorstands unterstützen. In diesem erweiterten Gremium soll dann die grundsätzliche Ausrichtung des BSHD diskutiert werden. 

Zudem wird der BSHD zukünftig die Arbeit von wald-wird-mobil.de aktiv begleiten. Die Mitgliederversammlung beschloss, Gesellschaftsanteile der gemeinnützigen GmbH zu übernehmen. Wald-wird-mobil.de engagiert sich aktiv in verschiedenen Mobilisierungsprojekten, beispielsweise im Leuchtturmprojekt „PPP Privatwaldförderung Thüringen“. In den Projekten geht es insbesondere um die Sicherung der Rohstoffverfügbarkeit aus dem Kleinprivatwald. 

Mitgliederversammlung und Vorstand zeigten sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des BSHD, trotz des herben Rückschlags durch die Causa „Ahnefeld“ im Januar 2010. Wesentlicher Indikator für die gute Arbeit des BSHD ist der stetige Mitgliederzuwachs auf zurzeit 40 Mitglieder. Durch das Wachstum konnte zudem auch die krisenbedingten rückläufigen Einschnittvolumen in 2009 und das damit verbundene niedrigere Beitragsaufkommen überkompensiert werden. Für das Jahr 2011 rechnet die Geschäftsführung mit einem weiter steigenden Etat. Damit soll die Facharbeit des BSHD zügig ausgebaut, aber auch gleichzeitig ausreichende Rücklagen gebildet werden. 

„Wir können sehr zufrieden sein mit dem, was wir in nur zwei Jahren aufgebaut haben. Wir sind aber noch lange nicht angekommen, wo wir künftig mit dem BSHD hinwollen. Es liegt noch viel Arbeit vor uns“, fasste der scheidende Präsident Rettenmeier sein persönliches Fazit zusammen.

BSHD

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