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Neue Perspektiven für die Nationalparks Šumava und Bayerischer Wald

Neue Perspektiven für die Nationalparks Šumava und Bayerischer Wald

Deutschland und die Tschechische Republik setzen ihre enge Zusammenarbeit im Umweltschutz fort. Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, und sein tschechischer Kollege, Vizeumweltminister Vladislav Smrž, haben dies zum Auftakt der 15. Sitzung der deutsch-tschechischen Gemeinsamen Umweltkommission bekräftigt (12.1.2017). In der Kommission arbeiten auch Sachsen und Bayern mit. Im Mittelpunkt des Treffens steht die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei Nationalparks und für saubere Luft in den Grenzregionen.
Außerdem geht es um Fragen des EU-Klima- und Naturschutzes.
Flasbarth: „Deutschland und Tschechien können im Umwelt- und Klimaschutz gemeinsame Leuchtturmprojekte anstoßen, bei denen wir über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus gehen. Auch die Europäische Klimaschutzinitiative des BMUB eröffnet dazu neue Perspektiven. Bei den Gesprächen in Prag wollen wir konkrete Vorhaben ausloten.“
Größte Waldgebiet Mitteleuropas weiter unter gemeinsamen Schutz
Die Staatssekretäre begrüßten, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationalparks Šumava und Bayerischer Wald sehr gut funktioniere. Die Gebiete der Nationalparke bilden das größte zusammenhängende naturnahe Waldgebiet in Mitteleuropa. Die Verantwortung zum Schutz dieses Gebietes wollen Deutschland und Tschechien auch weiterhin gemeinsam übernehmen.
Ungeachtet erster Erfolge bei der Luftqualität im grenznahen Gebiet zu Tschechien kam es in den vergangenen Wintern wieder zu Luftbelastungen. Vor diesem Hintergrund wollen Deutschland und Tschechien ihre gemeinsamen Aktivitäten zur Luftreinhaltung intensivieren und weitere Maßnahmen planen.
BMUB

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