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Das neue Forstbetriebsgebäude umfasst eine Fläche von 364 Quadratmetern und wurde aus zertifizierter Fichte gebaut.

Neue Forstbetriebshalle in Rheinland-Pfalz

Im Ober-Olmer Wald, Rheinland-Pfalz, wurde ein neues Forstbetriebsgebäude aus Fichte gebaut. Künftig soll das Forsthaus mit dem gesamten Areal noch intensiver für die Arbeit mit Schulklassen, Kindertagesstätten, Erwachsenen- und Jugendgruppen genutzt werden.

„Das Forsthaus am Rande des Naturschutzgebietes ist seit Jahren zentraler Anlaufpunkt für Bürgerinnen und Bürger, die den Ober-Olmer Wald erkunden möchten. Mit der neuen Forstbetriebshalle haben wir ein Aushängeschild für unsere moderne, wald- und bürgerfreundliche Forstverwaltung geschaffen. Das nachhaltige Gebäude ist dabei ein erster Schritt zur weiteren Entwicklung des Standorts hin zu einem innovativen Lern- und Begegnungsort“, sagte die Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, Ulrike Höfken,bei der Einweihung am 9. April.

Klimafreundlicher Holzbau

Das neue Forstbetriebsgebäude bietet eine Fläche von insgesamt 364 Quadratmetern und wurde aus zertifizierter Fichte gebaut. „Der Baustoff Holz ist ein Klimaschützer: Er speichert CO2 und ersetzt energieintensive Materialien wie Beton, Stahl oder Aluminium. Der Energieverbrauch bei der Herstellung von Stahl beträgt zum Beispiel das Zwanzigfache als der von Holz. Mit dem neuen Forstgebäude können rund 70 t klimaschädliches CO2 eingespart werden“, führte Höfken an und dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Landesforsten für ihren Einsatz

Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten

Der Ober-Olmer Wald bietet zahlreichen seltenen und gefährdeten Arten einen Lebensraum. So wachsen hier zum Beispiel das Rote und Weiße Waldvögelein, der seltene Fransen-Enzian oder die bundesweit vom Aussterben bedrohte Borstige Glockenblume. Zudem ist das Waldgebiet ein wichtiges Naherholungsgebiet vor den Toren der Landeshauptstadt.

MUEEF

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