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Neue Fördermaßnahme: Nichtproduktiver investiver Naturschutz

Anlässlich der Sitzung des Planungsausschusses der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) am 8.12.2016 erklärte dessen Vorsitzender, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt:

„Mein Ziel ist der Erhalt vitaler und attraktiver ländlicher Regionen. Auf dem Weg zu einer umfassenden Förderung der ländlichen Räume sind wir heute ein weiteres Stück vorangekommen. Über die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz können wir jetzt auch Kleinstunternehmen der Grundversorgung, Einrichtungen für lokale Basisdienstleitungen, die Umnutzung dörflicher Bausubstanz, Mehrfunktionshäuser sowie Investitionen in den Naturschutz fördern. Damit sind bereits kurz nach Inkrafttreten des GAK-Änderungsgesetzes die erweiterten Fördermöglichkeiten für die Grundversorgung in ländlichen Regionen auf Bundesebene umgesetzt. Jetzt sind die Länder gefragt, die Grundversorgung und die Daseinsvorsorge für die Menschen in den ländlichen Regionen mit den neuen Maßnahmen zügig und wirksam zu verbessern. Dabei können auch EU-Mittel in die Finanzierung einbezogen werden.“
Der Bund stellt im kommenden Jahr 765 Mio. € für die GAK bereit. Davon sind 40 Mio. € für „neue“ Maßnahmen vorgesehen. Das sind Maßnahmen, die nach der Änderung des GAK-Gesetzes im Oktober 2016 zwecks Erweiterung des Förderspektrums zugunsten der Entwicklung ländlicher Räume nun von der GAK gefördert werden können. Die neuen Maßnahmen sind:
•  „Kleinstunternehmen der Grundversorgung“,
•  „Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen“,
•  „Umnutzung dörflicher Bausubstanz“ sowie
•  „Nichtproduktiver investiver Naturschutz“, z.B. Förderung von Investitionen zur Schaffung, Wiederherstellung und Entwicklung etwa von Feuchtbiotopen, Hecken, Feldgehölzen, Biotopverbund.
BMEL

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