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Neue EU-Verordnung soll auch den Einsatz für zivile Drohnen regeln.

Neue EU-Verordnung regelt auch zivile Drohnen

Um dem technischen Fortschritt Rechnung zu tragen und den Flugverkehr in Zukunft sogar noch sicherer zu machen, stimmt das Europäische Parlament am 13. Juni über ein neues Gesetz ab. Die neue EU-Verordnung wird Regeln für zivile Drohnen umfassen und soll den Handlungsbereich der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) erweitern.

Der Vorschlag will das EU-Flugsicherheitssystem auf die Herausforderungen der Zukunft und der digitalen Technologien vorbereiten und weiterhin für einen sicheren und umweltfreundlichen Luftverkehr sorgen. „Die Bestimmungen für zivile Drohnen sind die ersten Regeln auf EU-Ebene für diese neuen Teilnehmer im Luftverkehr. Die Vorschriften werden die Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre der EU-Bürger gewährleisten“, so der rumänische Berichterstatter Marian-Jean Marinescu (EVP).

Künftig sollen alle Drohnen und deren Betreiber registriert, elektronisch identifizierbar und ihr Betrieb räumlich eingegrenzt werden. Drohnenbetreiber müssen sich registrieren, wenn sie Drohnen betreiben, die beim Aufprall mit einer Person mehr als 80 Joule Energie übertragen können. Das gilt für Drohnen mit einem Gewicht bis zu 150 kg in einer Höhe von 1 bis 150 m reichenden Luftraum. Drohnen, die schwerer sind, unterliegen bereits geltendem EU-Recht. Gegenwärtig fallen Drohnen mit einem Gewicht unter 150 kg unter die Zuständigkeit der nationalen Behörden, weshalb die Hersteller und Betreiber in der EU unterschiedlichen Konstruktions- und Sicherheitsanforderungen unterliegen. In den vergangenen Jahren wurde europaweit eine große Anzahl von Beinahe-Unfällen registriert, weil Drohnen sich sehr dicht an zivile Luftfahrzeuge angenähert hatten.

Die vorläufige Einigung zwischen Rat und Parlament wird voraussichtlich am 13. Juni vom Parlament angenommen.

Red., Quelle: EP

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