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Neue DFSZ-Teamzertifizierung

Neue DFSZ-Teamzertifizierung

Die Alko-Cert GmbH hat ein neues Zertifizierungsmodell für Forstunternehmer entwickelt. Das neue Konzept ist auf Forstbetriebsgemeinschaften zugeschnitten, die entweder selbst forsttechnische Dienstleistungen anbieten oder mehrere Stammunternehmer einsetzen. Es passt aber auch für Forstunternehmer, die regelmäßig mit Subunternehmern zusammenarbeiten, und auch Einmann-Betriebe können das Teamkonzept nutzen. Es spricht damit auch kleinere Unternehmer an, die sich seit Januar 2014 ebenfalls zertifizieren lassen müssen, um in PEFC-zertifizierten Wäldern arbeiten zu können.Der Inhalt der Prüfung und die Prüfhäufigkeit unterscheiden sich nicht von den regulären DFSZ-Audits. Alle Mitglieder eines Teams werden jedes Jahr einzeln von einem neutralen und unabhängigen Alko-Cert-Auditor vor Ort überprüft.Um den Zertifizierungsprozess optimal zu gestalten und so die günstigen Zertifizierungsgebühren zu ermöglichen, müssen folgende Bedingungen eingehalten werden: Ein Team muss aus mindestens zwei forstlichen Dienstleistern bestehen. Ein Teammitglied agiert dabei als Zentrale, die Ansprechpartner für den Auditor ist und sicher stellt, dass die Audits der Teammitglieder gebündelt auf den gemeinsam bearbeiteten Flächen stattfinden können. Auf Wunsch kann die Zentrale auch die Sammelrechnung für ihr Team entgegennehmen, wodurch sich die Zertifizierungsgebühr nochmals verringert.Besonders günstige Zertifizierungskonditionen gibt es für Einmann- und Kleinbetriebe, die sich im Team zertifizieren lassen. Sie dürfen keine Mitarbeiter beschäftigen sowie maximal eine Großmaschine und zwei Zertifizierungsbereiche haben. Für die Bereiche Holzernte und -rückung beträgt die Prüfgebühr für Kleinbetriebe rund 400 € jährlich.Die Rabatte, die VdAW-Mitglieder bei den regulären DFSZ-Audits erhalten, werden bei der Teamzertifizierung nicht gewährt.Alko-Cert/Red.

Alko-Cert/Red.

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