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Neue Alleen zum Tag der Alleen

Neue Alleen zum Tag der Alleen

Alleen sind ein einzigartiges Natur- und Kulturgut. Deshalb nutzt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) den seit 2008 eingeführten „Tag der Alleen“ (20. Oktober) immer wieder, neue Alleebäume zu pflanzen.

In diesem Jahr wurde eine rund 5 m hohe Kaiserlinde an der geschichtsträchtigen Straße des 17. Juni in Sichtweite des Brandenburger Tor gepflanzt, gespendet von der SDW, der Alleenschutzgemeinschaft und dem Bund deutscher Baumschulen. In diesem Jahr bekamen die Alleenschützer einen weiteren Mitstreiter: Die Parlamentsgruppe „Kulturgut Alleen“ kämpft fraktionsübergreifend für die Zukunft der Alleen, in dem sie Wege aufführt, wie Alleenschutz und Verkehrssicherheit in der Praxis vereinbart werden können.
Alleen-Netzwerk
Nach Schätzungen gibt es deutschlandweit noch etwa 20.000 km Alleen. Gefährdet sind sie vor allem durch den Straßenausbau, die industrielle Landwirtschaft, durch rigorose Schnittmaßnahmen und den Einsatz von Tausalzen im Winter.
Viele der schönsten Alleen liegen an der 2.900 km langen Deutschen Alleenstraße. Kurz nach der Wiedervereinigung hat sich die SDW zusammen mit dem ADAC für den Fortbestand der wertvollen Alleen im Osten Deutschlands eingesetzt und die Deutsche Alleenstraße ins Leben gerufen.
Seit 2015 existiert auch ein internationales Alleen-Netzwerk. Unter der Homepage www.european-avenues.eu/en erhält man Informationen rund um Alleen und deren Schutz und kann Ansprechpartner finden.
 

Deutsche Alleenstraße online

 
SDW

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