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Neubau des Technikums für das Biomasseforschungszentrum in Leipzig

Neubau des Technikums für das Biomasseforschungszentrum in Leipzig

In einem interdisziplinären Realisierungswettbewerb für das Technikum des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) gewannen das Architekturbüro Schulz & Schulz aus Leipzig mit dem Büro Medien, Licht, Technik Ingenieure GmbH den ersten Preis.
Das Technikum soll ab 2014 auf dem Grundstück des DBFZ an der Torgauer Straße (Leipzig-Schönefeld) errichtet werden.
 
Mit dem Neubau des Technikums sollen die Arbeits- und Forschungsbedingungen optimiert werden. Herzstück des neuen Gebäudes ist das Technikum für Mess- und Testversuche zur Erforschung und Entwicklung neuer Brennstoffe und Verbrennungsanlagen, zur Pelletverarbeitung sowie zur Abgasanalyse. Daneben sind im Gebäude Labore, Seminarräume für ein Kompetenzzentrum auf dem Gebiet der Biomasseenergie sowie Büros für die wachsende Mitarbeiterzahl integriert.
 
Der Neubau soll darüber hinaus nachhaltig ausgeführt werden und die aktuelle Energieeinsparverordnung um 30 % unterschreiten.
 
Der Entwurf des Preisträgers Schulz & Schulz überzeugte durch einen architektonisch ansprechenden Gebäudekomplex entlang der Torgauer Straße und die gelungene Verbindung von technischen Anforderungen mit einer attraktiven städtebaulichen Gestaltung. Grundlage des Entwurfes waren Nachhaltigkeitskriterien und ein Energiekonzept, dass auf eine weitgehende Nutzung von selbst erzeugter Energie basiert.
 
Wettbewerb
 
Nach einem vorgeschalteten interdisziplinären Bewerbungsverfahren wurden insgesamt 25 Wettbewerbsteilnehmer ausgewählt, die jeweils aus Architekten und Ingenieuren der Technischen Gebäudeausrüstung bestehen mussten. Eine Jury aus Vertretern der Bundesministerien für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Vertretern des DBFZ, aus Architekten, Ingenieuren, und der Stadt Leipzig vergaben am 9. Juli 2013 einen ersten und zwei dritte Preise. Das Büro AG Zimmermann Architekten aus Dresden mit der Ingenieurgesellschaft für technische Gesamtplanung mbH Dresden erhielt ebenso wie Gerber Architekten GmbH aus Dortmund mit der INROS LACKNER AG aus Dresden jeweils einen dritten Preis.

Ausgelobt wurde der Wettbewerb über ein Bauvolumen (Baukörper und Gebäudetechnik) von etwa 28 Mio. Euro gemeinsam vom DBFZ und dem BMVBS.

DBFZ

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