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Netzwerk für Kurzumtriebsplantagen wandelt sich

Netzwerk für Kurzumtriebsplantagen wandelt sich

Nach drei erfolgreichen Jahren läuft die Förderphase des vom ttz Bremerhaven initiierten Netzwerkes für Kurzumtriebsplantagen (KUP) Ende 2012 aus. Weil viele Unternehmen vom Konzept der Marktplattform überzeugt sind, geht es ab 2013 förderfrei weiter. Die Schwerpunkte der Arbeit werden auf Politik, Wissenstransfer und Technikentwicklung liegen.

Die Koordinatoren des KUP-Netzwerks ziehen eine erfolgreiche Zwischenbilanz: Seit der Gründung sind 27 Netzwerkpartner, über 100 assoziierte Partner, Marktpartner sowie Verbände und Forschungseinrichtungen aus der Branche Kurzumtrieb im Netzwerk vertreten. Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) führt das Projekt als Erfolgsbeispiel im Bereich Biotechnologie und Pflanzen.

Die Bundesförderung des Netzwerks zur Gewinnung holzartiger Biomasse (stoffliche und energetische Nutzung) läuft Ende 2012 aus. Doch der Zusammenschluss ist für die Unternehmen inzwischen unerlässlich – darum führen das ttz Bremerhaven, der Bundesverband BioEnergie (BBE), die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) die Initiative fort.

Drei Arbeitsbereiche stehen im Mittelpunkt der künftigen Aktivitäten:
• Politik. Über den Bundesverband BioEnergie (BBE) bietet sich der KUP-Branche die Möglichkeit, ihre Anliegen mit einer Stimme an politische Entscheidungsträger heranzutragen. Eine solche interessenspolitische Vertretung gegenüber Ländern, Bund und EU soll vor allem die Notwendigkeit eines Ausbaus des KUP-Sektors vermitteln.

• Wissenstransfer. Im zweiten Arbeitsbereich fördert die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) den Wissensaustausch zwischen Akteuren aus der Land- und Forstwirtschaft in den Bereichen Anbau, Pflege, Ernte und Vermarktung. Bei gemeinsamen Veranstaltungen werden Praxiserfahrungen zielgerichtet vermittelt.

• Technik. Um Technikentwicklungen für Kurzumtriebsplantagen und Energieholz kümmert sich das ttz Bremerhaven zusammen mit dem Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) im sog. KUP-Technikclusters. Das KUP-Technikcluster stellt den Unternehmen die Kompetenz der Akteure zur Verfügung, um technische Förder- und Entwicklungsprojekte zu prüfen und gegebenenfalls zu initiieren.

Die Marktplattform und Homepage www.kup-netzwerk.info bleibt erhalten.

ttz/fp

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