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Naturschutzkonzept bei Sachsenforst

Sachsenforst veröffentlicht Naturschutzkonzept

Mit transparenten und engagierten Zielen schützt Sachsenforst Natur und Lebensräume im Landeswald und in den Großschutzgebieten

Wälder haben eine herausragende Bedeutung für den Naturschutz. Sie sind Lebensräume zahlreicher seltener und geschützter Arten und wesentlicher Teil unserer Lebensgrundlage. Als größter Flächenmanager Sachsens und mit der besonderen Allgemeinwohlverpflichtung des Staatswaldes kommt Sachsenforst eine besondere Rolle bei der nachhaltigen Bewirtschaftung, Bewahrung und Gestaltung der Wälder in Sachsen zu. Das jetzt veröffentlichte Naturschutzkonzept bildet die konkrete Leitlinie für die praktische Naturschutzarbeit vor Ort in den Forstbezirken und Großschutzgebieten von Sachsenforst.

„Naturschutz ist für uns integraler Bestandteil der Waldbewirtschaftung“, verdeutlicht Landesforstpräsident Prof. Hubert Braun. „Nur durch ökologisch stabile Wälder lassen sich Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen auf Dauer sicherstellen.“ Um dieses Ziel zu erreichen, wird der sächsische Landeswald bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten zu struktur- und artenreicheren Mischwäldern umgebaut. „Der Waldumbau ist das größte Naturschutzprojekt in Sachsen“, bekräftigt Braun.

Integratives Naturschutzkonzept

Dabei verfolgt Sachsenforst eine integrative Naturschutzstrategie – es gibt keine räumliche Trennung von „Wirtschaftswald“ und „Naturschutzwald“, sondern der Landeswald wird auf ganzer Fläche als Lebensraum erhalten und entwickelt. Dafür setzt Sachsenforst auf eine naturnahe Waldbewirtschaftung, die eine nachhaltige Nutzung des wertvollen Rohstoffes Holz wie auch die Naturschutz- und Erholungsfunktion des Waldes gewährleistet. Integrativer Naturschutz bedeutet aber auch: Besondere Flächen erhalten einen besonderen Schutz. Dies betrifft Flächen mit bedeutendem Biotopwert, Lebensstätten besonders schutzbedürftiger Arten sowie Wald in Schutzgebieten.

Eine herausragende Stellung bei der Naturschutzarbeit im Sachsenforst nehmen die Großschutzgebiete ein. Sie sind Zentren der Artenvielfalt, Kernflächen des Biotopverbundes und Orte der Naturbeobachtung und Bildung. Sachsenforst verwaltet als Amt für Großschutzgebiete den Nationalpark „Sächsische Schweiz“, das Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ sowie die Naturschutzgebiete „Königsbrücker Heide“ und „Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain“. Durch die Zuständigkeit für die naturschutzfachliche Arbeit sowie die forstliche und jagdliche Bewirtschaftung landeseigener Flächen und Synergieeffekte durch die Nutzung von Fachkompetenzen und Ressourcen kann Sachsenforst die besonderen Ziele in den Großschutzgebieten erfolgreich umsetzen.

Das Naturschutzkonzept von Sachsenforst lässt sich im Internet gebührenfrei herunterladen

Staatsbetrieb Sachsenforst

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