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Nationalparkverwaltungen organisieren Jugendaustausch

Nationalparkverwaltungen organisieren Jugendaustausch

Abwechselnd Felswandern, Waldwildnis, Fichtenkulisse – eigentlich fühlen sich die 29 Siebtklässler aus Sebnitz (Sachsen), die derzeit den Nationalpark Bayerischer Wald besuchen, fast wie zuhause. Die Schüler vom Goethe-Gymnasium nehmen mit ihrer Lehrerin Süß eine Woche lang am traditionellen Jugendaustausch teil. Diesen organisieren beide Nationalparkverwaltungen bereits im 25. Jahr. ; ; „Wir erleben eine aufregende Woche“, beschreibt Annegret Janssen die Stimmung. Janssen absolviert gerade ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz und begleitet die Klasse als eine von drei Betreuenden. „Die Umgebung hier ist herrlich und die Jugendlichen kommen mit dem Rauf und Runter im Gebirgsgelände ganz gut klar.“ ; „Rauf und runter“ – auf Bayerisch übrigens „aufi und obi“ – kann sich eben auch interessant gestalten, etwa beim Blick vom 1.373 m hohen Lusen, auf dem berühmten Baumwipfelpfad oder im Tierfreigelände. Für Abwechslung sorgen die Umweltbildner des bayerischen und des sächsischen Nationalparks außerdem mit GPS-Geräten oder spielerischen Aktionen. ; Und ein Jugendaustausch wäre kein Austausch ohne Treff mit der Partner-Gruppe aus Bayern. Deren Schüler stammen vom Gymnasium Zwiesel und lernen die Sachsen bei einem gemeinsamen Naturerlebnistag kennen. Damit stimmen sich die bayerischen Gymnasiasten auf ihren Gegenbesuch in der Sächsischen Schweiz ein, der im späten Juni folgt. Auch ihnen wollen die Umweltbildner erlebnisreiche Tage mit Ökorallye, Wanderungen und Kulturprogramm bieten. ; Mit dem Jugendaustausch möchten beide Schutzgebietsverwaltungen dazu beitragen, das Verständnis für Nationalparknatur und Kultur der jeweils anderen Region unter den Jugendlichen zu stärken.

Staatsbetrieb Sachsenforst

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