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Nationalpark: BSHD weiter im Gespräch mit Landesverband Lippe

Zu einem weiteren Austausch trafen sich, die erst kürzlich in das Amt der Verbandsvorsteherin gekommene Anke Peithmann, Verwaltungschef Klaus Stein und der Leiter der Landesverbandsforsten, Hans-Ulrich Braun mit den Holzindustrievertretern Lars Schmidt (BSHD), Dr. Steffen Körner (Technik-Vorstand der Glunz AG) und Kay Schweppe (BSHD) im Schloss zu Brake.
Ein besonderes Anliegen war es den Branchenvertretern der neu gewählten Verbandschefin die Holzindustrie als solches zu erläutern, als auch über die Auswirkungen eines möglichen Nationalparks im Teutoburger Wald zu diskutieren. Dr. Körner stellte die Sichtweise der Glunz AG in Horn vor und machte deutlich, dass ein Nationalpark vor der „Werkshaustür“ den Standort vor enorme Probleme stellen würde. „Das gleiche trifft auf alle anderen holzverarbeitenden Betriebe hier in der Region zu. Nicht belegbare höhere Tourismuseinnahmen und zweifelhafte naturschutzfachliche Argumente werden in dieser Diskussion gegen Arbeitsplätze im ländlichen Raum und Klimaschutzziele gestellt“, ergänzt Schmidt.
Allen Seiten ist klar geworden, dass die eigentliche Entscheidungsgewalt mittlerweile in Düsseldorf liegt. „Wir werden das Gespräch auch weiterhin hier vor Ort führen. Die fachliche und auch rechtliche Diskussion werden wir nun aber verstärkt in der Landeshauptstadt suchen müssen um dort die Verantwortlichen aufzuklären, soweit das möglich ist“ schließen Schmidt und Körner ihr Fazit.
 
 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung: AGR und BSHD kritisieren Pläne für Nationalpark im Teutoburger Wald

 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung: Teutoburger Wald erfüllt Anforderungen für Nationalpark

 
BSHD

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