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Nationalpark Schwarzwald: Auftakt für die Nationalpark-Verwaltung

Nationalpark Schwarzwald: Auftakt für die Nationalpark-Verwaltung

„Der Nationalpark Schwarzwald ist ein großer Schritt für ganz Baden-Württemberg und ein wichtiger Beitrag, um unserer Verantwortung für den Natur- und Artenschutz gerecht zu werden. Er ist auch ein wichtiger Beitrag, um den Menschen die Natur und deren Prozesse erlebbar zu machen. Schon heute lassen sich im Nationalpark die Unterschiedlichkeit von ursprünglicher Natur und Kulturwald sowie spektakuläre Naturereignisse und eine spannende Artenvielfalt hautnah erleben“, sagte Naturschutzminister Alexander Bonde am 2. Januar 2014 am Ruhestein in Seebach (Ortenaukreis), dem derzeit offiziellen Dienstsitz der Nationalpark-Verwaltung. Der Minister hatte dort zuvor die Auftakt-Mitarbeiterversammlung der Nationalpark-Verwaltung eröffnet und das erste Nationalpark-Schild aufgestellt. Die offizielle Auftaktveranstaltung findet voraussichtlich im Mai statt.
Sonderbehörde des Landes Baden-Württemberg 
 
Die Nationalparkverwaltung ist eine Sonderbehörde des Landes Baden-Württemberg beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Sie startete ihre Arbeit am 1. Januar 2014 mit den ersten gut 40 Mitarbeitern auf 31,5 Planstellen, die aus bisherigen Stellen der Forst- und Naturschutzverwaltung auf den Nationalpark übergegangen sind. Im Laufe des Jahres 2014 wird die Nationalparkverwaltung auf 63 Stellen aufwachsen. Bis 2016 entstehen insgesamt 89 Stellen, die die umfangreichen Aufgaben in Naturschutz, Waldwirtschaft, Umweltpädagogik, Besucherbetreuung, Forschung und Koordination mit der Region und dem Tourismusmarketing wahrnehmen. Geleitet wird die Sonderbehörde von einer Doppelspitze: Dr. Wolfgang Schlund und Dr. Thomas Waldenspuhl.
Der Nationalparkrat
Der paritätisch besetzte Nationalparkrat, in dem Land und Vertreter der Region die zentralen Angelegenheiten des Nationalparks beraten, wird sich am 23. Januar konstituieren. Im Nationalparkrat sind vertreten: die Landräte der Kreise Ortenau, Rastatt und Freudenstadt, die Oberbürgermeister von Baden-Baden und Bühl, die Bürgermeister von Bad Peterstal-Griesbach, Baiersbronn, Forbach, Oppenau, Ottenhöfen und Seebach, ein Vertreter des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord und 12 Vertreter des Landes Baden-Württemberg.
Für März ist die Gründung des Nationalpark-Beirats geplant. Im Beirat sollen Verbände und Institutionen die Nationalparkverwaltung und den Nationalparkrat beraten und die Erfahrungen und Interessen der Zivilgesellschaft einbringen.
Umfangreiches Programm
Die Nationalparkverwaltung erarbeitet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für naturinteressierte Besucher, Touristen, Jugendgruppen sowie Schulklassen, das im Februar veröffentlicht werden soll. Bereits organisiert sind die ersten Besuchstermine für Schulklassen. Auch werden derzeit Ranger, Förster und Waldarbeiter intensiv für deren Arbeit im Nationalpark geschult, so dass unter anderem mit dem Borkenkäfer-Monitoring zügig begonnen werden könne.
Minister Bonde gab darüber hinaus bekannt, dass sich der Nationalpark als zusätzliche Tourismus-Attraktion aktiv in das Tourismusmarketing für Baden-Württemberg und den Schwarzwald einbringen werde: „Auf dem Baden-Württemberg-Tag der Urlaubsmesse CMT am 13. Januar in Stuttgart werde ich gemeinsam mit den beiden Nationalpark-Leitern und der Schwarzwald-Tourismus-Gesellschaft das Logo des Nationalparks Schwarzwald vorstellen. Auf der CMT und kurz darauf auf der Grünen Woche in Berlin vom 17. bis 26. Januar wird sich der neue Nationalpark Schwarzwald gemeinsam mit der Tourismusmarketing Baden-Württemberg und der Schwarzwald-Tourismus-Gesellschaft präsentieren.“
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

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