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Nationalpark: Riesen-Chance für die Region Soonwald

Nationalpark: Riesen-Chance für die Region Soonwald

Umweltstaatssekretär Thomas Griese hat am 9. Februar  in Spabrücken vehement für einen Nationalpark in Rheinland-Pfalz geworben: „Ein Nationalpark ist eine Riesen-Chance für die Entwicklung einer Region. Damit schaffen wir ein Stück Wildnis mitten in Rheinland-Pfalz, das für die Menschen vor Ort attraktiv ist und für Touristen.“ Griese zeigte sich erfreut über die bereits erfolgten Interessensbekundungen des Rhein-Hunsrück-Kreises sowie des Regionalbündnisses Soonwald: „Viele Menschen haben erkannt, dass ein Nationalpark ein Aushängeschild für eine Region ist und diese weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt macht. Hier wird eine Marke kreiert, die großes wirtschaftliches Potenzial besitzt. Wir sind bereit, mit den Menschen der Region in den Dialog zu treten über die konkrete Abgrenzung und Ausgestaltung des Gebiets.“
Mit ihrer Informationspolitik wolle die Landesregierung auch in Umlauf gebrachten falschen Behauptungen entgegentreten, sagte Staatssekretär Griese: „Wandern, joggen, radfahren oder reiten ist im Nationalpark erlaubt. Bei den Besucherlenkungsmaßnahmen geht es nicht darum, die örtliche Bevölkerung einzuengen. Vielmehr sollen zusätzliche Besucher so durch den Wald geführt werden, dass ihnen attraktive und naturverträgliche Routen zugänglich sind.“ Auch was die Versorgung mit Brennholz betrifft, müssten sich Anwohner eines Nationalparks keine Sorgen machen, betonte Griese. Das Brennholzkonzept, das Landesforsten für einen möglichen Nationalpark im Soonwald vor wenigen Tagen öffentlich vorgestellt habe, zeige zweifelsfrei auf, dass die Versorgung der örtlichen Bevölkerung langfristig sichergestellt werden könne.
Staatssekretär Griese trat auch den Stimmen entgegen, die vor Kosten eines Nationalparks warnen: „Der Nationalpark wird neue Einnahmen generieren und Arbeitsplätze schaffen. Für die Betreuung des Gebiets werden wir auf bestehende Strukturen von Landesforsten zurück greifen, das heißt, hier werden keine wesentlichen Zusatzkosten entstehen.“ Letztlich werde der Nationalpark ein Gewinn für alle sein – für die Menschen in der Region und für die Natur.
MULEWF

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