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Nationalparkdebatte in Rheinlnad Pfalz: Region um Stromberg würde profitieren

Nationalparkdebatte in Rheinlnad Pfalz: Region um Stromberg würde profitieren

Umweltstaatssekretär Thomas Griese hat am 13. März bei einer Veranstaltung der Verbandsgemeinde Stromberg für einen Nationalpark in Rheinland-Pfalz geworben. Er zeigte sich erfreut über die bereits erfolgten Interessensbekundungen der Verbandsgemeinde Stromberg, des Rhein-Hunsrück-Kreises sowie des Regionalbündnisses Soonwald: „Dies ist eine gute Voraussetzung, um mit den Menschen in der Region tiefer in den Dialog zu treten über die konkrete Abgrenzung und Ausgestaltung des Gebiets.“ Griese: „Viele Menschen haben erkannt, dass ein Nationalpark ein Aushängeschild für eine Region ist und diese weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt macht. Hier wird eine Marke kreiert, die großes wirtschaftliches Potenzial besitzt.“ Mit ihrer Informationspolitik wolle die Landesregierung auch in Umlauf gebrachten falschen Behauptungen entgegentreten, sagte der Staatssekretär: „Wandern, Joggen, Radfahren oder Reiten ist im Nationalpark erlaubt. Bei den Besucherlenkungsmaßnahmen geht es nicht darum, die örtliche Bevölkerung einzuengen. Vielmehr sollen zusätzliche Besucher so durch den Wald geführt werden, dass ihnen attraktive und naturverträgliche Routen zugänglich sind.“
Auch was die Versorgung mit Brennholz betrifft, müssten sich Anwohner eines Nationalparks keine Sorgen machen, betonte Griese. Das Brennholzkonzept, das Landesforsten für einen möglichen Nationalpark im Soonwald vorgelegt habe, zeige zweifelsfrei auf, dass die Versorgung der örtlichen Bevölkerung langfristig sichergestellt werden könne.
Griese trat auch den Stimmen entgegen, die vor Kosten eines Nationalparks warnen: „Der Nationalpark wird neue Einnahmen generieren und Arbeitsplätze schaffen. Für die Betreuung des Gebiets werden wir auf bestehende Strukturen von Landesforsten zurück greifen, das heißt, hier werden keine wesentlichen Zusatzkosten entstehen.“ Letztlich werde der Nationalpark ein Gewinn für alle sein – für die Menschen in der Region und für die Natur.
 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung: Rheinland-Pfalz: Nationalparkdebatte schreitet fort

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