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Nationalpark Nordschwarzwald: Studie soll helfen

Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, hat die Diskussion zu einem möglichen Nationalpark im Nordschwarzwald aufgegriffen und der Region einen Verfahrensvorschlag unterbreitet. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz werde ein umfassendes Gutachten zu den Vor- und Nachteilen eines möglichen Nationalparks im Nordschwarzwald finanzieren und eine unabhängige und renommierte Wirtschaftsberatungsgesellschaft damit beauftragen.

Die gesamte Raumschaft und alle betroffenen Branchen sollen sich an der Konzeption des Gutachtens beteiligen können. „Mit dem Gutachten erhalten wir eine gute Grundlage für alle weiteren Gespräche und möglichen Entscheidungen“, sagte Minister Bonde am 14. Juli im Naturpark-Haus auf dem Ruhestein (Seebach, Ortenaukreis). Die Landesregierung wolle die Diskussion um die Einrichtung eines Nationalparks im Nordschwarzwald ergebnisoffen begleiten. „Mir ist dabei besonders wichtig, dass auch auf kritische Stimmen gehört und diese ernst genommen werden“, betonte Bonde.

Eine breit angelegte Studie könne gesicherte Erkenntnisse liefern und zur Versachlichung der Debatte beitragen. Die gesamte Region und alle betroffenen Branchen sollten bei der Erstellung des Anforderungskatalogs an das Gutachten, dem „Pflichtenheft“, mitarbeiten. Bonde kündigte an, dass sich im Herbst eine Fachtagung mit den Fragen rund um die Erstellung eines solchen Anforderungskatalogs beschäftigen werde.

Die Bündelung der zu berücksichtigenden Aspekte und der Anforderungen an die Studie übernimmt ein Koordinator aus der Region. Der Vorsitzende des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, Landrat Dr. Klaus Michael Rückert, hat sich zu dieser Aufgabe bereit erklärt.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

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