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Nationalpark im Nordschwarzwald: Ministerium zum Kurzgutachten der Sägeindustrie

In einer Medienmitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg zum Kurzgutachten der Sägeindustrie zu einem möglichen Nationalpark im Nordschwarzwald heißt es:
„Das von der Sägelobby veröffentlichte Kurzgutachten erklärt selbst, dass es ganz elementare Fakten wie regionale Stoffkreisläufe nicht kennt und nicht einbezogen hat. Das Ergebnis des Kurzgutachtens hat dann auch mit der realen Struktur der Holz- und Sägeindustrie in Baden-Württemberg und im Nordschwarzwald wenig zu tun. So kann beispielsweise die wegfallende Holzmenge bereits aus der Region Nordschwarzwald ausgeglichen werden. Die behaupteten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt gründen auf derselben unvollständigen Datenbasis. Im Gegensatz zum Kurzgutachten der Sägelobby wird das beim unabhängigen Gutachter PricewaterhouseCoopers in Auftrag gegebene Gutachten, das am 8. April vorgestellt wird, anhand der tatsächlichen Strukturdaten und der real existierenden Holzmengen die Auswirkungen abschätzen, die ein möglicher Nationalpark im Nordschwarzwald auf die regionale Wirtschaft hätte.“

MLR Baden-Württemberg

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