ABO
Auf dem Nationalen Waldgipfel stellt Julia Klöckner ein 11-Punkte-Eckpunktepapier mit Maßnahmen vor

Nationaler Waldgipfel eröffnet

Stürme, extreme Dürre und Borkenkäfer haben den Wäldern in Deutschland schwere Schäden zugefügt. Auf rund 110.000 ha sind die Wälder neu aufzubauen. Die Folgen des Klimawandels treffen den gesamten Wald in Deutschland – 11 Mio. Hektar.

Angesichts der aktuellen Waldschäden hat die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, Fachleute, Wissenschaftler und Entscheidungsträger aus Bund und Ländern am 25. September zum Nationalen Waldgipfel eingeladen.

Eckpunktepapier

Auf dem Nationalen Waldgipfel stellt Julia Klöckner ein 11-Punkte-Eckpunktepapier mit Maßnahmen vor, wie akute Schäden bewältigt, zerstörte Flächen wiederbewaldet und die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel gestärkt werden können. Zudem soll der Klimaschutz durch den Wald, seine nachhaltige Bewirtschaftung, die Biodiversität und eine effiziente Holzverwendung erhalten und weiter ausgebaut werden.

Die Eckpunkte basieren auf den Ergebnissen des Verbändegesprächs, zu dem die Bundesministerin Ende August 2019 Praktiker und Vertreter aus Verbänden aus dem Forst- und Umweltbereich eingeladen hatte. Sie werden im Plenum des Nationalen Waldgipfels diskutiert und daran anschließend in drei Fachpanels weiter konkretisiert.

Experten beraten

Nach dem Vortrag von Prof. Hermann Spellmann „Aktuelle Situation der Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald und die Forst- und Holzwirtschaft“ kommen zu Wort: Georg Schirmbeck (Präsident Deutscher Forstwirtschaftsrat), Elisabeth Emmert (Präsidiumsmitglied Deutscher Naturschutzring), Steffen Rathke (Präsident Deutscher Holzwirtschaftsrat), Gundolf Bartmann (Vizepräsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz).

Folgende Schwerpunktsetzung erfolgt in den Fachpanels:

  • Panel 1: Aktuellen Wald stärken – Baumarten für den Wald der Zukunft finden
  • Panel 2: Umsetzung der Fördermaßnahmen – wie kommt das Geld in die Fläche?
  • Panel 3: Wir brauchen Holz! Perspektiven und Leitplanken für die Holzverwendung.
Red.

Auch interessant

von