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Nadelwertholzversteigerung Litzendorf 2014

Nadelwertholzversteigerung Litzendorf 2014

Zum Versteigerungstermin am 15. Januar 2014 im Pfarrsaal von Litzendorf fanden sich viele Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet ein. Insgesamt 10 staatliche Forstbetriebe haben im Vorfeld ihre Werthölzer auf den zwei zentralen Lagerplätzen in Strullendorf und Weibersbrunn präsentiert.
Die Angebotsmenge der Bayerischen Staatsforsten war mit 1168 Fm in etwa so hoch wie im letzten Jahr. Hinzu kamen weitere 282 Fm aus dem Privatwald.
  
Nach einem etwas verhaltenen Beginn kam im Verlauf der Veranstaltung wieder die gewohnte Versteigerungsatmosphäre auf. Die Beteiligung der anwesenden Firmen war sehr zielorientiert und qualitätsbewusst. Bis auf 2 Lärchenlose konnte das gesamte Angebot zugeschlagen werden.
Der Durchschnittspreis über alle Baumarten lag mit 187 €/Fm in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Das Höchstgebot der diesjährigen Versteigerung erzielte ein Lärchenüberhälter (3,96 Fm) aus dem Forstbetrieb Rothenbuch mit 385 €/Fm.
Bei den Baumarten war insbesondere die Douglasie sehr umworben, was sich auch im verbesserten Ergebnis widerspiegelt. Lärche und Fichte tendierten deutlich schwächer, die Kiefer in Summa leicht verbessert.
Wie schon in den letzten Jahren war das Versteigerungslokal gut besucht. Aus dem deutlich größeren Bieterkreis haben letztlich 17 Firmen einen Zuschlag für ihre Gebote erhalten (2013: 16). Das Fernbleiben einiger Furniereinkäufer hat sich vor allem im Hinblick auf die Spitzenerlöse bemerkbar gemacht. Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis dennoch sehr zufrieden.
Bayerische Staatsforsten

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