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Nadelwertholzverkauf und Laubholzsubmission in Brandenburg

Nadelwertholzverkauf und Laubholzsubmission in Brandenburg

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat am 14.1.2014 die Meistgebotsverkäufe abgeschlossen. Beim 22. Nadelwertholzverkauf und bei der 24. Laubholzsubmission wurden in der Landeswaldoberförsterei Chorin 1.129 Fm Wert- und Sägeholz aus dem Landes-, Kommunal- und Privatwald meistbietend nach schriftlichem Gebot verkauft. Die Erlöse der Submission entsprechen den Erwartungen. Sie wurden für die Eiche sogar übertroffen. Insgesamt liegen die Erlöse im Trend der augenblicklich erzielbaren Marktpreise.
Angebote
Angeboten wurden mit 1.138 Stämmen insgesamt 414,54 Fm Laub- und 714,52 Fm Nadelholz, beteiligt waren der Landesbetrieb Forst Brandenburg (660,65 Fm Nadel- und 238,61 Fm Laubholz), der Kommunalwald der Städte Templin, Eberswalde, Angermünde und Bad Freienwalde (3,09 Fm Nadel- und 58,24 Fm Laubholz), Privatwaldbesitzer (80,84 Fm Laubholz) und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (50,78 Fm Nadel- und 6,23 Fm Laubholz). Nach Holzarten differenziert wurden angeboten: 703,52 Fm Kiefern-, 4,75 Fm Lärchen- und 5,98 Fm Douglasienwert- und -sägeholz sowie 341,26 Fm Eiche, 1,81 Fm Buche, 2,46 Fm Birke, 24,06 Fm Erle, 16,95 Fm Ahorn, 22,77 Fm Esche, 3,16Fm Kirsche und 2,07 Fm sonstiges Laubholz.
Nachfrage und Erlöse
Die Gesamt-Nettoerlöse der Submission betrugen 262.983 €, davon für Laubholz 175.976 € und für Nadelholz 87.007 €.
Während das Laubholz von 13 Kunden beboten wurde, unter ihnen ein Bieter aus Polen, gab es für das Nadelholz sieben Bieter, davon fünf aus Brandenburg und je einer aus Sachsen und Niedersachsen. Das Nadelholz wurde zu 100 % verkauft, das Laubholz zu 97 %.
Der Durchschnittspreis für Holz aus dem Landeswald ist bei der Kiefer gegenüber dem Vorjahr geringfügig gestiegen und beträgt 122 €/Fm. Bei den anderen Holzarten wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: Eiche: 551,52 €/Fm, Lärche: 228 €/Fm, Erle: 145,16 €/Fm, Esche: 167,50 €/Fm.
Der teuerste Stamm, eine Eiche mit einem Volumen von 5,65 m³, kam aus dem Landeswald, Forstrevier Schönhorn, Landeswaldoberförsterei Steinförde und wechselte für einen Kaufpreis von 7.169,85 € den Besitzer. Das teuerste Gebot je Festmeter fiel auf eine Eiche aus dem Bereich Kyritz und betrug 1.479 €.
Das Nadelholz wurde in folgende Bundesländer verkauft: 77 % nach Brandenburg, 16,89 % nach Sachsen und 6,11 % nach Niedersachsen.
Das Laubholz wurde verkauft: zu 19,21 % nach Bayern, zu 33,34 % nach Sachsen, zu 33,11 % nach Brandenburg, zu 8,45 % nach Nordrhein-Westfalen, zu 4,18 % nach Polen und zu 1,7 % nach Niedersachsen.
MIL Brandenburg

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