ABO
Nadelwertholz

Vorarlberger Nadelwertholzsubmission 2017: Spitzenpreise für Instrumentenhölzer

Bei der 7. Vorarlberger Nadelwertholzsubmission konnten einige Instrumentenhölzer zu Spitzenpreisen verkauft werden.

Der Höchstpreis für einen Fichtenstamm mit 1,65 Fm aus dem Frasenwald im Großen Walsertal aus etwa 1.300 m ü. NN erreichte knapp 500 €/Fm und liegt damit etwa 5-mal höher als der Normalpreis am Holzmarkt.

Der Durchschnittspreis bei der Fichte liegt mit 222 €/Fm erfreulich hoch (30 % höher als im letzten Jahr). Ein Weißtannenstamm wurde mit 255 €/Fm beboten. Dieses hohe Gebot ist für die ökologisch sehr wichtige Mischwaldbaumart in den Vorarlberger Wäldern sehr erfreulich.

Für die Waldbesitzer können auch für halbseitig sehr schöne Stämme gute Preise erzielt werden. Wenn aus der einen Hälfte schönste feinjährige Tonhölzer produziert werden können, spielt eine Faulstelle auf der anderen Seite keine große Rolle für ein gutes Angebot. So konnten einige Stämme, die in der normalen Sortierung im Cx landen würden, zu Preisen um die 200 €/Fm verkauft werden (doppelt so hoher B-Rundholzpreis).

Der Vorarlberger Waldverband als Organisator der Submission zeigte sich mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden. Der Ruf von Vorarlberg als Herkunftsland für sehr gute Gebirgsholzqualitäten im Nadelholzbereich wird mit den Submissionsergebnissen eindrücklich bestätigt.

Waldverband Vorarlberg

Auch interessant

von