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Nadelwertholzsubmission Fichtelberg

„Fichte ist was wert! – Käufer honorieren Qualität“ lautet das Fazit aus dem Kundenbetreuerbüro Nadelsägeholz-Nord der Bayerischen Staatsforsten nach der diesjährigen Nadelwertholzsubmission Fichtelberg.

Bei der 24. Nadelwertholz-Submission wurden wieder ausgesuchte Nadelwerthölzer aus den staatlichen Forstbetrieben Burglengenfeld, Fichtelberg, Flossenbürg, Forchheim, Nordhalben, Pegnitz, Schnaittenbach, Selb, Waldsassen und der Betriebsgemeinschaft Coburg/Rothenkirchen auf dem bekannten Lagerplatz in Himmelkron zum Verkauf präsentiert.

Die Angebotsmenge lag mit rd. 828 Fm über dem Vorjahresniveau. Aus den Forstbetrieben wurden bei den einzelnen Baumarten folgende Positionen bereitgestellt:

  • 327 Fm Fichten-Blochhölzer, 263 Lose
  • 290 Fm Kiefern-Blochhölzer, 362 Lose
  • 152 Fm Lärchen-Blochhölzer, 177 Lose
  • 58 Fm Douglasien-Blochhölzer, 41 Lose
  • 1 Fm Tannen-Blochhölzer, 1 Los

Dieses Jahr umfasste der Bieterkreis 17 Interessenten aus Deutschland und dem benachbarten Österreich und war damit etwas geringer als im letzten Jahr (21). Die beworbenen Hölzer konnten insgesamt zu sehr guten Preisen zugeschlagen werden, wobei erfreulicherweise nur 20 Lose (16 Fm; 2 %) ohne Gebot blieben.

Der Durchschnittserlös über alle Baumarten sank im Vergleich zum Topniveau des Vorjahres leicht um 8 €/Fm auf sehr gute 208 €/Fm. Vor allem die Lärche verzeichnete sowohl im Angebot als auch im Durchschnittspreis einen leichten Rückgang. Eine positive Preisentwicklung zeigte sich bei der Baumart Douglasie.

Die Durchschnittserlöse bei Fichte lagen insgesamt auf Vorjahresniveau. Kiefer, Lärche und Tanne lagen leicht unter den letztjährigen Durchschnittserlösen, Douglasie lag sowohl bei der Angebotsmenge als auch beim Erlös deutlich über dem Vorjahr.

Ergebnisse der Nadelwertholzsubmission Fichtelberg am 3.12.2019 (in Klammern die Werte des Vorjahres). Quelle: BaySF, Kundenbetreuerbüro Nadelsägeholz-Nord

Die „Braut“ aus dem Staatswald kam dieses Jahr aus dem Forstbetrieb Selb, bemerkenswerterweise in der Baumart Fichte. Das 65 cm starke Fichtenbloch erzielte mit 536 €/Fm das höchste Gebot. Käufer war ein Furnierholzkunde aus Österreich.

Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankt sich bei allen Kunden für das große Interesse und die zahlreichen Gebote.

BaySF/Red.

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