Holzverkauf und Holzpreise

Nadelwertholzsaison 2021/22: Welches Holz bringt am meisten?

Bearbeitet von Jörg Fischer

Nachdem die Nadelwertholzsaison 2021/22 inzwischen abgeschlossen ist, lohnt der Blick auf die aktuelle Preisentwicklung in der sogenannten DACH-Region (DACH = Deutschland, Österreich, Schweiz). Unsere Partner vom Holzkurier haben die Preise im Vergleich zu den Vorjahren analysiert.

Nachdem im März die letzten hochwertigen Stämme veräußert werden konnten, kann die Preisentwicklung beim Nadelwertholz abschließend betrachtet werden. Welche Holzart ist am wertvollsten, welche hat am meisten an Wert verloren?

Die Königin der Nadelwertholzsaison

Spitzenreiterin ist laut der Analyse des Holzkuriers die Eibe. Mit einem Durchschnittspreis über alle Verkäufe on 573 €/Fm liegt sie im Ranking klar vorne. Mit einigem Abstand folgt ihr die Lärche mit einem durchschnittlichen Erlös von 391 €/Fm. Gleich dahinter kommt die Douglasie mit einem Durchschnittspreis von 281 €/Fm.

Die „Verlierer“ der letzten Saison

Im Vergleich mit dem zehnjährigen Mittel fällt laut Holzkurier die Entwicklung bei Weymouthskiefer, Zeder und Thuja auf. Der Preis der Weymouthskiefer liegt demnach mit 219 €/Fm um 40 % über dem Vergleichswert. Die Zeder verliert rund 17 % und liegt somit bei 201 €/Fm. Aus der vorliegenden Analyse geht die Thuja als Schlusslicht hervor, kommt sie doch nur auf 145 €/Fm. Ihr Erlös fällt gegenüber ihrem 10-Jahre-Mittel um 11 %.

Abschließende Erläuterung des Holzkuriers

Bei der Einordnung der Mittelwerte müssen die Standardabweichung und die Zahl der Verkäufe berücksichtigt werden. Die Standardabweichung gibt hierbei die Streuung der Einzelwerte um den Durchschnittswert an. Je höher die Abweichung und je seltener die Verkäufe, desto geringer ist die Aussagekraft.

Quelle: holzkurier.com