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Spitzenerlöse bei Holzversteigerung der Bayerischen Staatsforsten

Spitzenerlöse bei Holzversteigerung der Bayerischen Staatsforsten

Zum Nadelwertholztermin in Litzendorf fanden sich bereits zum 14. Mal in Folge zahlreiche Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Österreich ein. Insgesamt zehn Forstbetriebe der Bayerischen Staatsforsten haben im Vorfeld ihre Werthölzer auf zwei zentralen fränkischen Lagerplätzen in Strullendorf und Weibersbrunn zur Besichtigung und Einwertung aufgelegt. Das Angebot der Bayerischen Staatsforsten lag mit rund 1.450 Fm Holz über der Vorjahresmenge. Hinzu kamen weitere 300 Fm aus dem Privatwald.

Die Kundschaft honorierte das gute Qualitätsniveau der Hölzer durch reges Interesse und entsprechende Gebote. Insbesondere einzelne Lärchenlose waren dabei heftig umworben. Von den insgesamt 154 Losen konnten alle zugeschlagen werden. Insgesamt 21 Käuferfirmen (Vorjahr: 17) erhielten Zuschläge für ihre Gebote. Der Durchschnittspreis über alle Baumarten erreichte mit 188 €/Fm exakt wieder das Ergebnis des Vorjahres.

Das Höchstgebot der Versteigerung erzielte ein Lärchenlos (5,29 Fm, Stamm Nr. 254) aus dem Forstbetrieb Kelheim mit 735 €/Fm. Nachdem auch weitere Lärchenlose sehr gut nachgefragt waren, konnte der Durchschnittspreis der Lärche auf einen Spitzenwert von 284 €/Fm (2010: 266 €/Fm) gehoben werden. Auch die Kiefer legte mit einem Durchschnittserlös von 157 €/Fm nochmals zu (2010: 152 €/Fm). Die Fichte konnte das letztjährige Ergebnis von 127 €/Fm deutlich auf 138 €/Fm steigern. Die Douglasie blieb mit einem Durchschnittserlös von 214 €/Fm etwas hinter den Erwartungen zurück (2010: 247 €/Fm).

Bayerische Staatsforsten

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