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Nadelschnittholzproduktion 2018

In Deutschland erhöhte sich die Produktion von Nadelschnittholz im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 730.000 m³ bzw. 3,3 % auf 22,78 Mio. m³.

An rauer Ware wurde mit 18,44 Mio. m³ rund 1,7 % mehr erzeugt. Die Produktion von Hobelware erhöhte sich recht kräftig um 10,5 % auf 4,35 Mio. m³.

Während die Produktion im ersten Quartal 2018 vor allem wegen der Sturmwürfe durch Friederike im Vorjahresvergleich noch relativ gemäßigt zulegte, konnte sie im zweiten Quartal kräftig ausgeweitet werden. Im dritten Vierteljahr lag die Schnittholzerzeugung etwa auf Vorjahresniveau, nahm aber im letzen Quartal 2018 vor allem aufgrund des massiven Käferholzanfalls nochmals kräftig zu. Im ersten Vierteljahr stieg die Fertigung im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 4,6 % und im zweiten Quartal um 6,3 %. Zwischen Juli und September 2018 lag die Schnittholzerzeugung marginal unter dem vergleichbaren Vorjahreswert, im vierten Quartal 2018 war wiederum eine Zunahme um 3,3 % zu beobachten.

Den Hauptanteil an der deutschen Produktion von rauem Schnittholz nahm mit einem Anstieg um 10,4 % auf 15,26 Mio. m³ die Fichte ein. Bei Kiefer errechnet sich mit 2,47 Mio. m³ keine Veränderung. Auffällig ist aber, dass sich die Produktion von anderem Nadelholz um gut 60 % auf nur noch 704.000 m³ verringert hat, was bestenfalls dadurch zu erklären ist, dass das Augenmerk der Rundholzaufarbeitung kalamitätsbedingt auf der Fichte lag.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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