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Deutschland: Preisindex für Industrieholz setzt Talfahrt fort

Seit den Rekorden im Jahr 2014 hat sich Nadelindustrieholz bis zum Herbst 2017 wieder kräftig verbilligt, wobei in einzelnen Monaten immer wieder auch Ausreißer nach oben oder auch nach unten zu beobachten sind. Die Preise für Laubindustrieholz waren zwischen Mitte 2013 bis Juni 2015 kontinuierlich gestiegen, gaben aber seit diesem Zeitpunkt ebenfalls spürbar nach. Während sich das Minus bei Nadelholz im laufenden Jahr etwas abschwächte, setzte sich der Preisrückgang bei Laubindustrieholz auch in diesem Jahr unvermindert fort.

So reduzierte sich der Index für Nadelindustrieholz (2010 = 100) im September 2017 binnen Jahresfrist moderat, wobei sich Fichte um 5,0 % auf 97,5 Indexpunkte verbilligt hat. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat gab Kiefer zuletzt um 3,8 % auf einen Stand von 86,7 Punkten nach.

Bei Laubindustrieholz errechnet sich im Vorjahresvergleich ein recht kräftiges Minus: Buchenindustrieholz verbilligte sich mit einem Stand von 94,2 um 13,1 %. Bei Eiche ist ein Minus von 12,0 % auf 91,3 Prozentpunkte zu beobachten.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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