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Nachhaltigkeitsstrategie des Forstindustrieunternehmens UPM

Nachhaltigkeitsstrategie des Forstindustrieunternehmens UPM

Das Forstindustrieunternehmen UPM veranstaltete am 9. Oktober anlässlich der regionalen Waldbesitzertage Bayerns ein Presse-Lunch zum Thema „Wie die Forstwirtschaft nachhaltig bleiben kann“. Ludwig Lehner, Vice President Central European Wood & Biomass Sourcing, diskutierte mit ausgewählten Journalisten Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen, denen sich die Forst- und Papierindustrie gegenübergestellt sieht.
„UPMs Nachhaltigkeitsstrategie setzt auf Innovation bei der Maximierung der Wertschöpfung aus Biomasse“, erklärte Lehner. Die Vereinigung der Bereiche Bioökonomie („bio“) und Forstindustrie („forest“) machen UPMs Vorreiter-Rolle als „Biofore“-Unternehmen der neuen Forstindustrie aus. Neben der Nutzung erneuerbarer Energien und der Reduzierung von CO2-Emissionen spielt dabei die Entwicklung neuer biomassebasierter Produkte und wiederverwertbarer Erzeugnisse eine wichtige Rolle. Indem UPM das Know-how und die Technologien aus den Unternehmensbereichen Fasern, Energie und Hightech-Materialien zusammenführt, soll Mehrwert aus erneuerbaren und recyclingfähigen Rohstoffen geschaffen werden. Mit einem entsprechend breiten Produktportfolio von Sperrholz und Schnittholzprodukten über Faserstoff, Papier und Karton bis hin zu Wärmeenergie, Strom und Biodiesel stellt UPM eine ganzheitliche und somit nachhaltige Nutzung des Rohstoffs Holz sicher.
Durch ein „Lifecycle-Assessment“ im Rahmen der Ökobilanzierung macht UPM seine Nachhaltigkeitsstrategien transparent und messbar. „Um auch in Zukunft verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen und gleichzeitig dem wachsenden Bedarf an nachhaltigen Produkten gerecht zu werden, benötigt die Industrie Innovationen und Wachstum“, sagte Lehner. „Mit dem „Biofore“-Ansatz führt UPM die Bio- und Forstindustrie in eine neue, nachhaltige und von Innovationen geprägte Zukunft.“
Bayern mit seinem beträchtlichen Rohstoffpotenzial ist ein wichtiger Rohstofflieferant für UPM. „Die regionalen Waldbesitzertage sind eine gute Möglichkeit für UPM, mit den privaten Waldbesitzern, die ein wichtiger und verlässlicher Partner und Rohstofflieferant sind, in Kontakt zu treten“, so Lehner. In persönlichen Gesprächen thematisierten Vertreter von UPM und die Waldbesitzer die Vermarktung von Holz, jüngste Entwicklungen im Bereich der Forst-und Holzindustrie, die neu definierte „Biofore“-Industrie sowie die Verwendung des Holzes von UPM.     
Über UPM
UPM beschäftigt rund 23.000 Mitarbeiter und betreibt Produktionsstätten in 15 Ländern. Der Konzern besteht aus drei Business Groups: Energy & Pulp, Paper und Engineered Materials. Im Jahr 2009 verzeichnete der Konzern einen Umsatz von 7,7 Mrd. Euro. Die Aktien von UPM werden an der Wertpapierbörse in Helsinki notiert.
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