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Nachhaltigkeit beim Heizen rechnet sich

Wie Carsten Brüggemann von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zeigt, sind Alternativen beim Heizen oft sogar ohne eine staatliche Förderung wirtschaftlich. Seine Vollkostenanalyse für das Heizen mit Öl, Gas, Holz, Getreidekorn und Getreidestroh gibt Aufschluss über das günstigste Heizsystem (Ausgangssituation Bedarf ca. 100000 kWh/Jahr).

Fazit von Brüggemann: Wer in seinem oder in Nachbars Wald pro Jahr ca. 140 m3 Schwachholz ernten könnte und dies für ca. 20 €/m3 gehackt ins Lager bekommt, für den sind Holz-Hackschnitzel nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch die erste Wahl. Ansonsten erweist sich Scheitholz aktuell als die gegenüber anderen Brennstoffen deutlich günstigere Alternative. Schon ab 60000 kWh/Jahr Wärmeenergiebedarf gilt: alle Alternativen sind günstiger als Öl, Rangfolge: Scheitholz vor Getreide vor Hackschnitzeln vor Gas und vor Strohpellets.

 

LWK Niedersachsen

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