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Gute Nachfrage nach Cellulosefasern

Der langfristige Trend hin zu industriell gefertigten Cellulosefasern bleibt weiter ungebrochen. So die Einschätzung der Lenzing Gruppe in ihrem Halbjahresbericht 2012. Lenzing mit Sitz in Österreich und Produktionsstätten in allen wichtigen Märkten produziert industriell so genannte „Man-made Cellulosefasern“, d.h. Fasern aus dem natürlichen Rohstoff Holz, der etwa 40 % Cellulose enthält.

Der konsolidierte Konzernumsatz der Lenzing Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2012 mit 1.061,8 Mio. € weitgehend stabil gehalten werden (-1,3 % gegenüber dem Vorjahr). Dies gelang trotz der niedrigeren Faserdurchschnittspreise durch höhere Faserversandmengen, die durch die zuletzt umgesetzten Kapazitätserweiterungen ermöglicht wurden.

Die Nachfrage nach industriell gefertigten Cellulosefasern wird durch die seit Juni 2012 aufkeimende Rally bei agrarischen Rohstoffpreise ebenso untermauert wie durch das Baumollpreisniveau, das trotz des temporären Überangebotes deutlich über dem Niveau der vergangenen Jahre liegt. Lenzing wird daher an seinem Wachstumskurs für die kommenden Jahre unverändert festhalten.

Lenzing/fp

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