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Am 10. August hinterließ ein Sturm größere Kahlflächen im Forstamt Bad Schwalbach. Foto: A. Hartkopf

Nach dem Sturm

Kein einziger Baum auf diesem Hang blieb stehen, als am Abend des 10. August ein leibhaftiger Tornado über Teile des Taunus fegte und in Bad Schwalbach und den angrenzenden Wäldern erhebliche Schäden verursachte. Mit Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h hatte der Wirbelsturm innerhalb weniger Minuten zahlreiche Bäume umgeworfen, rund 50 Fahrzeuge beschädigt und 30 Häuser teilweise abgedeckt. Gott sei Dank kamen dabei keine Personen zu Schaden. Im Wald sind auf einer Fläche von insgesamt 50 ha rund 10 000 Efm umgeworfen oder abgebrochen worden, wobei eine Hangfläche am südwestlichen Ortsrand von Bad Schwalbach besonders betroffen war. Die Aufarbeitung der mikadoartig geworfenen Stämme erwies sich hier als besonders schwierig und gefährlich, so dass das Forstunternehmen GS-Forst aus dem Allgäu beauftragt wurde, dem Chaos mit einem Seilbagger entgegen zu treten. Keine besonders preiswerte, aber laut Hessen-Forst Technik in punkto Arbeitssicherheit und Aufarbeitungsqualität eine dennoch empfehlenswerte Maßnahme.
Mehr dazu in Forst & Technik 11/2014.
Andreas Hartkopf
Am 10. August hinterließ ein Sturm größere Kahlflächen im Forstamt Bad Schwalbach. Foto: A. Hartkopf Das Forstunternehmen GS-Forst rückt den Sturmschäden im Forstamt Bad Schwalbach mit einem Seilkettenbaggerzu Leibe. Foto: A. Hartkopf

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