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Mit modernster Anlagentechnik im Kraft-Wärme-Kopplungsprozess will die N‑ERGIE den Energiewert des anfallenden Wertstoffs Altholz ausschöpfen.

Neue Biomasse-Anlage für Altholz im Gespräch

Die N-ERGIE AG in Nürnberg strebt langfristig eine möglichst CO₂-neutrale Energieerzeugung an. Mit einer zusätzlichen Biomasse-Anlage an ihrem Heizkraftwerk-Standort in Nürnberg-Sandreuth soll ab 2022 bei der Produktion von Strom und Wärme der Energieträger Erdgas teilweise durch Altholz ersetzt werden.

Mit modernster Anlagentechnik und im hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsprozess (KWK) will die N-ERGIE den Energiewert des zunehmend in der regionalen Kreislaufwirtschaft anfallenden Wertstoffs Altholz bestmöglich ausschöpfen. Der Anteil an regenerativ erzeugter Nürnberger Fernwärme wird damit deutlich gesteigert. Bei der geplanten Anlage kann auf bestehende Infrastruktur (Dampfturbine, Generator und Heizkondensator) zurückgegriffen werden.

Dekarbonisierung der Energieerzeugung

Für die N-ERGIE bedeutet eine mögliche neue Biomasse-Anlage in Sandreuth die Fortschreibung der bereits 2005 eingeleiteten Dekarbonisierung der Energieerzeugung am Standort. Mit der Umstellung des Heizkraftwerkes von Steinkohle auf Erdgas (2005), dem Bau eines (Frischholz-)Biomasse-Heizkraftwerkes (2012) und der Errichtung des Wärmespeichers (2014) konnten bisher CO₂-Einsparungen von rund 200.000 t pro Jahr erzielt werden. Nach Plan ermöglicht die neue Anlage eine zusätzliche Reduktion im Umfang von rund 50.000 t.

Bau der neuen Anlage für Altholz noch nicht entschieden

Das Vorhaben befindet sich noch in einem frühen Planungsstadium. Aktuell laufen Vorgespräche mit den zuständigen Behörden. Sollten sich hierbei keine Ausschlusskriterien ergeben, könnte im Spätsommer 2018 zunächst ein Antrag auf Genehmigung für Bau und Betrieb einer solchen Anlage gestellt werden. In diesem Fall wird die N-ERGIE die Öffentlichkeit umfangreich beteiligen und transparent über die Planungen sowie das weitere Vorgehen berichten.

Red./Quelle: N-ERGIE

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