ABO
Das junge Team der Firma F. Dicke: Die Motorenspezialisten Matthias Drees (l.) und sein Kollege Philipp Skrajewski

Motoren-Profis

Die Friedel Dicke GmbH in Anröchte hat sich voll auf die Reparatur und Wartung von Industriemotoren spezialisiert. Auch Forstmaschinen sind bei der Firma Dicke immer wieder ein Thema.

Manchmal braucht man gar keinen Motorschaden zu haben und muss trotzdem einen Spezialisten anrufen. Forstunternehmer Stefan Heimes aus Bestwig-Ramsbeck hatte in seinem Rückezug W130K von Welte einen Umkehrlüfter von Cleanfix installieren lassen, der auf Wunsch die Laufrichtung des Kühler-Ventilators umkehrt: Statt die Luft einzusaugen bläst er sie dann nach außen und reinigt den Kühler dadurch. Dies bewirkt weniger Ausfallzeiten und deutliche Kraftstoffeinsparungen.

Motorsteuerung kennt den Ventilator nicht

Der Ventilator funktioniert auch wie geplant, aber leider erkannte die Motorsteuerung des Volvo-Pentas den neuen Lüfter nicht und reagierte mit einer permanenten Fehlermeldung auf den Neueinbau. Ein Fall für Matthias Drees und Philipp Skrajewski von der Friedel Dicke GmbH, die sich als Vertragswerkstatt vor allem auf die Motoren von Deutz, Hatz Diesel, Volvo Penta und Yanmar spezialisiert hat.

Kälte und Schneeregen waren bei diesem Außeneinsatz das größte Problem für die Motorenfachleute. Aber nachdem die Motorsteuerung erstmal an den Laptop mit dem Volvo-Diagnosesystem VODIA angeschlossen war, konnte das Softwareproblem mit einer kleinen Umprogrammierung unkompliziert gelöst werden. Stefan Heimes war froh, die Maschine schnell wieder einsetzen zu können, denn an Arbeit mangelt es ihm in diesen Tagen nicht.

Motorenfachbetrieb F. Dicke

Solche kleineren Probleme lassen sich meist vor Ort erledigen. Bei größeren Schäden jedoch muss der Motor oft ausgebaut und in die Werkstatt nach Anröchte gebracht werden, weil nur dort die nötigen Spezialwerkzeuge und Maschinen vorhanden sind.

Zwölf Mitarbeiter kümmern sich hier in erster Linie um die Wartung und Instandsetzung von Industriemotoren aus der Baubranche sowie aus der Land- und Forstwirtschaft. Dabei soll es natürlich fast immer schnell gehen, denn Stillstandszeiten kosten Geld, und Notstromaggregate müssen beispielsweise rund um die Uhr einsatzbereit sein.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Forst & Technik 6/2019.

Andreas Hartkopf

Auch interessant

von