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Die MoorFutures haben auch Berücksichtigung in den Portfolios einschlägiger Vermittler wie ForestFinance oder Klimapatenschaft gefunden.

MoorFutures aus dem Polder Kieve ausverkauft!

Der weltweit erste Standort zu Produktion von Kohlenstoffzertifikaten auf Basis von Moorwiedervernässungen, der Polder Kieve, ist ausverkauft! Die insgesamt 14.325 MoorFutures zum Einzelpreis von 35 € wurden innerhalb von etwa fünf Jahren vollständig verkauft. Die Einnahmen von rund 500.000 € dienen der Deckung der Projektkosten.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus zeigt sich erfreut: „Wir haben gezeigt, dass es funktioniert: man kann Klimaschutzprojekte für den freiwilligen Kohlenstoffmarkt auch in Deutschland realisieren! Als wir 2011/2012 mit dem Projekt begannen, haben uns das wohl die wenigsten zugetraut.“

Klimaschutz per MoorFutures wird gut angekommen

Mit rund 70 % ist der Anteil der Käufe durch Privatpersonen überraschend hoch, auch wenn aufgrund der relativ kleinen Einzelmengen pro Kauf dies nur knapp 10 % der MoorFutures ausmacht. Dazu Minister Backhaus: „Es freut mich sehr, dass auch so viele Privatpersonen MoorFutures gekauft haben, zeigt es doch, dass der Klimaschutz in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.“ Private Käufe dienen hauptsächlich der freiwilligen Kompensation der eigenen Treibhausgasemission, MoorFutures wurden aber auch als attraktives Geschenk zu verschiedenen Anlässen verwendet.

Etwa 90 % der Zertifikate wurden von Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen gekauft. Zu den Käufern gehören in Mecklenburg-Vorpommern ansässige Firmen wie die WEMAG, naturwind oder das Hotel Speicher am Ziegelsee in Schwerin. Darüber hinaus gab es Käufe etwa von überregional tätigen Unternehmen, wie etwa der Unternehmensberatung Cassini, McDonalds oder der Commerzbank AG. Zu den jüngsten Käufern gehört das in Deutschland und Österreich tätige Textilunternehmen Engbers GmbH & Co KG. Das Unternehmen verbessert freiwillig die eigene Treibhausgasbilanz durch die Unterstützung von MoorFutures. Hierzu beteiligt sich Engbers – neben einem weiteren Projekt im Ausland – mit einem größeren Anteil an MoorFutures aus dem Standort Polder Kieve.

Die MoorFutures haben auch Berücksichtigung in den Portfolios einschlägiger Vermittler wie ForestFinance oder Klimapatenschaft gefunden. Nicht zuletzt haben wissenschaftliche Institutionen wie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung einen Teil der dienstreisebedingten Emissionen durch den Kauf von MoorFutures kompensiert.

Weiterer Standort für MoorFutures geplant

„Der Erfolg spornt uns an, weitere Projekte im Land umzusetzen“, betont Minister Dr. Backhaus, „wir werden in Kürze mit einem neuen Standort an den Start gehen.“

Regional das Klima schützen mit MoorFutures

Red./Quelle: LU Mecklenburg-Vorpommern

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