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Möbelproduktion 2011 in Deutschland

Möbelproduktion 2011 in Deutschland

Im Jahr 2011 wurden nach vorläufigen Ergebnissen in Deutschland Möbel im Wert von rund 16,6 Mrd. € produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Internationalen Möbelmesse „imm cologne“ in Köln weiter mitteilt, ist das ein Anstieg von 6,3 % gegenüber dem Jahr 2010.

Wie in vielen anderen Bereichen des Produzierenden Gewerbes war auch die Produktion von Möbeln während der Wirtschaftskrise 2009 stark eingebrochen. 2011 lag der Wert der produzierten Möbel wieder bei rund 95 % des Vorkrisenniveaus. Gegenüber dem Jahr 2005 weist die Produktion von Büro- und Ladenmöbeln mit +23,3 % den größten Zuwachs auf. Weniger stark zulegen konnten im Vergleich zu 2005 die Herstellung von Küchenmöbeln aus Holz mit +12,2 %. Vom gesamten Wert der 2011 produzierten Möbel entfielen 22,0 % auf Küchenmöbel aus Holz.

Elmar Duffner, Präsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM), erklärt anlässlich der Eröffnung der Kölner Möbelmesse am 16. Januar 2012: Im letzten Jahr gaben die Bundesbürger so viel Geld für neue Möbel aus, wie seit zehn Jahren nicht mehr. Mit 373 € pro Kopf sind wir nach wie vor Europameister beim Möbelkauf. Die heimische Möbelindustrie geht daher optimistisch in das Jahr 2012 und erwartet ein Umsatzplus von gut 2 %, nach rund 6 % Zuwachs im vergangenen Jahr. Der Optimismus speist sich nicht zuletzt daraus, dass sich neben dem Kernzielgebiet Europa, Möbel Made in Germany insbesondere in Asien, im arabischen Raum und in Russland wachsender Beliebtheit erfreuen.
 

Destatis/VDM/red

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