Holzverkauf und Holzpreise

Mittelrhein-Mosel: Eiche und Esche geben leicht nach

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Bei der Stamm- und Wertholzsubmission Mittelrhein-Mosel wurden 2.227 Fm Laub- und Nadelholz meistbietend zum Verkauf angeboten. Die Erlöse für Eiche und Esche gaben leicht nach.

Bei der am 22. / 24. Februar 2021 von Landesforsten Rheinland-Pfalz organisierten Stamm- und Wertholzsubmission Mittelrhein-Mosel wurden von 24 (Vj. 25) Forstämtern rund 2.227 Fm (Vj. 2.109 fm) Laub- und Nadelholz meistbietend zum Verkauf angeboten. Die Eiche war mit 2.039 Fm (Vj. 2.068 Fm) bzw. 92 % (Vj. 98 %) am Angebot beteiligt. Davon entfielen 1.849 Fm (Vj. 1.811 Fm) auf die Trauben- und 190 Fm (Vj. 254 Fm) auf die Stieleiche.

Eiche gibt um 4,4 % nach

34 (Vj. 33) Firmen aus den Verwertungsbereichen Furnier, Fass- und Schneideholz, Holzhandel und Schreinerhandwerk gaben Gebote ab. Zehn Gebote kamen aus dem Ausland, davon fünf aus Frankreich. 2.019 Fm (Vj. 2.052 Fm) wurden zugeschlagen. Ihr Durchschnittserlös sank um 4,4 % auf 496 €/Fm (Vj. 519 €/Fm). 17 Fm Eiche blieben ohne Gebot. 3 Fm Eiche wurde nicht zugeschlagen.

Esche knapp unter Vorjahr

50 Fm (Vj. 11 Fm) Esche wurden für einen Durchschnittspreis von 155 €/Fm (Vj. 160 €/Fm, -3 %) verkauft. Lediglich 3 Fm Eschen blieben ohne Gebot. Das Kirschenangebot von 14 Fm (16 Fm) wurde wie im Vorjahr nur sehr selektiv beboten. So konnten nur 5 Fm zu einem Durchschnittspreis von 343 €/Fm (Vj. 342 €/Fm) verkauft werden.

Spitzengebot und -erlös

Bei der Eiche wurde das Spitzengebot mit 1.378 €/Fm (Vj. 1.290 €/Fm) und einen Gesamterlös von 1.350 € für eine Traubeneiche aus dem Forstamt Lahnstein abgebeben. Den Spitzenerlös der Submission erzielte mit 4.661 € (Vj. 4.413 €) und einem Gebot von 1.089 €/Fm eine Traubeneiche aus dem Forstamt Wittlich.

Mittelrhein-Mosel Eiche Esche
Daten: LFRP
Quelle: LFRP