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Mitgliederversammlung der Europäischen Sägeindustrie

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der European Organisation of the Sawmill Industry (EOS) am 18. Juni in Wien wechselte turnusmäßig die Besetzung des Board of Directors der europäischen Interessenvertretung der Sägeindustrie.

Dr. Stephan Lang hatte sich als deutscher Vertreter des Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) für die Wahl aufgestellt. Er wird als Nachfolger von Carsten Doehring, der seinen Sitz nach sieben erfolgreichen Jahren abgibt, den Bundesverband auf europäischer Ebene vertreten.

„Der Großteil der deutschen Gesetzgebung beruht auf europäischen Vorgaben“, verdeutlicht Lang. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Richtlinie über mittelgroße Feuerungsanlagen (MCP-Richtlinie), die in Deutschland kürzlich im Rahmen der 44. BImSchV überführt wurde oder die geplante Umsetzung der Erneuerbaren-Energien Richtlinie II, die erhebliche Auswirkungen auf die Verwendung von Holz für die Energiegewinnung in Deutschland hat. „Es ist daher unerlässlich, die europäische Politik und Gesetzgebung aktiv mitzugestalten und auf allen Ebenen Präsenz zu zeigen.“ Genau das hat sich der Rettenmeier- und DeSH-Vorstand für seine zweijährige Amtszeit vorgenommen.

Europäische Sägeindustrie wählt neuen Vorstand

Neben Dr. Stephan Lang erneuern vier weitere Vorstände das Verbandsgremium: Mathias Fridholm (Skogsindustrierna, Schweden), Nicolas Douzain-Didier (Fédération Nationale du Bois, Frankreich), Maria Polz (European Hardwood Production, Österreich – EOS Vice President Hardwood), Nicolae Tucunel (ASFOR, Rumänien)

Sie komplettieren das Organ mit den im Amt verbleibenden Vertretern: Sampsa Auvinen (EOS Presidency), Ernest Schilliger (Schilliger Holz, Schweiz – EOS Vice President Softwood), Kai Merivuori (Sahateollisuus, Finnland), Herbert Joebstl (Stora Enso, Österreich), Thomas Sève (Sève-Monnet, Frankreich).

 

Die European Organisation of the Sawmill Industry (EOS) wurde 1958 gegründet und vertritt in Brüssel die Interessen der europäischen Sägeindustrie. Das gemeinnützige Organ eint derzeit 12 Länderstimmen: Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Kroatien, Lettland, Norwegen, Österreich, Rumänien, Schweden, Schweiz.

Red./DeSH

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