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Minister Helmut Brunner eröffnete weltgrößte Forstmesse in Roding

Nach Ansicht von Forstminister Helmut Brunner müssen Innovationen in der Forsttechnik noch stärker auf die Pflege kleinerer und gemischter Wälder ausgerichtet werden. „Um den Aufbau klimatoleranter Mischwälder auch in den Privatwäldern voranzubringen, brauchen unsere Waldbesitzer sichere, handliche und effiziente Geräte“, sagte der Minister bei der Eröffnung der 17. Tagung des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) in Roding. Schließlich sei es gerade nach Stürmen oder Insektenbefall unverzichtbar, die Bäume schnell und sicher aufzuarbeiten.
Innovationen sind für das Waldland Bayern unverzichtbar
Entwicklungschancen sieht Brunner auch beim Einsatz boden- und waldschonender Technik. „Wir brauchen Forstmaschinen, die die Holzernte nicht nur sicherer und wirtschaftlicher machen, sondern zudem Wald und Boden pfleglich behandeln“, so der Minister.
Auch wenn die Forsttechnik im ökologischen Bereich bereits erhebliche Fortschritte gemacht habe, müssten die Potenziale für weitere Entwicklungen konsequent genutzt werden. Schließlich sei der Wald nicht nur bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern auch wertvoller Lebens- und Erholungsraum. Die Forsttechnik-Branche habe in der Vergangenheit bewiesen, dass sie hoch innovativ ist und für wachsende Anforderungen stets passende Lösungen findet. So habe der Einsatz von Forstmaschinen die gefährliche Aufarbeitung von Sturmschäden erheblich sicherer gemacht. Brunner: „Beständiger technischer Fortschritt ist für ein bedeutendes Waldland wie Bayern unverzichtbar.“
Die alle vier Jahre stattfindende KWF-Tagung ist die weltgrößte Forstmaschinen- und Neuheitenschau sowie internationaler Branchentreff. Partnerland ist heuer die Tschechische Republik. Bis zum 12. Juni zeigen 550 Aussteller aus über 25 Ländern auf 500 ha Fläche ihre Produkte. Maschinen, Technik und Arbeitsverfahren werden praxisnah demonstriert, herausragende Neuheiten mit der Innovationsmedaille des KWF ausgezeichnet.
StMELF

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