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Minister Bonde gratuliert "Freundeskreis Nationalpark Schwarzwald"

Minister Bonde gratuliert „Freundeskreis Nationalpark Schwarzwald“

Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg, Alexander Bonde, hat dem Freundeskreis Nationalpark Schwarzwald e.V. zur Auszeichnung als „Projekt des Jahres der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 bis 2020“ am 27. Oktober durch Bundesumweltminister Peter Altmaier gratuliert.
Das Bundesumweltministerium habe bereits vor einigen Wochen offiziell sein Benehmen für den ersten Nationalpark in Baden-Württemberg mitgeteilt und damit grünes Licht für das Großschutzgebiet gegeben. Bonde: Die Auszeichnung des Freundeskreises freut mich umso mehr, als sie auch ein wichtiges Signal in die Nationalparkregion sendet und diejenigen Akteure vor Ort stärkt, die sich –  im Einklang mit einer Mehrheit der Nationalpark-Gemeinden, fast allen Land- und Stadtkreisen der Region und einer Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Land und Region – für den Nationalpark ausgesprochen haben.“
Bonde teilte in diesem Zusammenhang mit, dass er sich kürzlich erneut mit den Mitgliedern des designierten Nationalparkrats getroffen habe. „In diesem Zusammenhang habe ich den Herren Landräten und Bürgermeistern auch darüber berichtet, dass die Landesregierung im Zuge der Beratungen zum Nachtragshaushalt die Finanzierung des Nationalparks Schwarzwald nachhaltig sichergestellt hat sowohl durch eine Anschubfinanzierung in den Jahren 2014 und 2015 als auch durch die komplette Finanzierung aus dem deutlich vergrößerten Naturschutzetat ab dem Jahr 2016. Damit ist auch gewährleistet, dass sich die Einrichtung des Nationalparks nicht negativ auf die weitere finanzielle Förderung von Naturparken, Biosphärengebieten und anderen Naturschutzprojekten auswirken wird. Auch die Förderung von Ländlichen Räumen und Landwirtschaft ist davon nicht tangiert.“
Im designierten Nationalparkrat hätten sich das Land und die Vertreter der Region darüber hinaus einmütig darauf verständigt, unmittelbar nach der Konstituierung des Gremiums die Arbeiten an einem Verkehrsinfrastrukturkonzept und an einem Tourismuskonzept für die Nationalparkregion aufzunehmen. „Damit stellt die Landesregierung erneut unter Beweis, dass wir der Region keine Konzepte von Stuttgart aus überstülpen, sondern sie gemeinsam mit den Entscheidungsträgern vor Ort entwickeln wollen genau das hat die Region immer wieder eingefordert“, so Bonde weiter.
 
 
MLR Baden-Württemberg/fp

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