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Waldbesitzer- und Forstunternehmer-Verband auf der Messe Dresden

Waldbesitzer- und Forstunternehmer-Verband auf der Messe Dresden

Das Messedoppel „Forst & Holz“ und „Jagen Fischen Reiten“ in Dresden wurde am 1. April durch den Geschäftsführer des Staatsbetriebes Sachsenforst Prof. Dr. Hubert Braun – stellvertretend für den Schirmherrn beider Messen, Staatsminister Frank Kupfer – eröffnet. Bis zum 3. April präsentieren regionale und überregionale Aussteller ihre Angebote auf dem Innen- und Außengelände der Messe Dresden. Schwerpunkt im Technikbereich sind Angebote für den Kleinwaldbesitzer. Fachwissen populär vorgetragen, Sonderschauen und Show-Wettkämpfe gehören wie in den vergangenen Jahren zum Rahmenprogramm.

Sehr gut besucht war zum Messeauftakt die diesjährige Kommunal- und Kirchenwaldtagung des Sächsischen Waldbesitzerverbandes. Wie mit dem Waldeigentum umgehen trotz knapper Kassen in den Kommunen? So vielfältig die zur Diskussion gestellten Praxisbeispiele auch waren, unisono festhalten lässt sich: Einen Verkauf von Körperschaftswald wird es in Sachsen nicht geben. Mit der Tagung vollzog der Sächsische Waldbesitzerverband auch den Wechsel in der Geschäftsführung: Alexander Jäkel löst Cornelia Schulz in dieser Funktion ab, die auf eigenen Wunsch den Verband verlassen hat. Zu den Arbeitsschwerpunkten von Jäkel werden sowohl die Entwicklung von leistungsfähigen Strukturen vor allem im Kleinprivatwald gehören als auch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit: „Mit unseren Partnern im Cluster Forst und Holz sollten wir geschlossen agieren, damit wir mit unseren Anliegen nicht im medialen Rauschen untergehen.“

Als Auftakt für einen nachfolgenden Messerundgang hatte der Sächsische Forstunternehmer-Verband zu seiner Jahresmitgliederversammlung eingeladen. Im Fokus der Veranstaltung: Das 20-jährige Bestehen des Verbandes. Die Forstunternehmerschaft ist für Sachsenforst Geschäftsführer Prof. Braun nicht nur unentbehrlich für die kontinuierliche Versorgung der Holz verarbeitenden Industrie im Freistaat, sondern auch ein wesentlicher Faktor beim Waldumbau. Auf der Agenda der zukünftig gemeinsam zu lösenden Aufgaben steht obenan die zeitgemäße Forstwirt-Ausbildung. Zur Strategie von Sachsenforst gehört die Ansiedlung der zentralen forstlichen Ausbildungsstätte in Bad Reiboldsgrün (Vogtland). Dort könnten dann mittelfristig pro Lehrjahr 20 Auszubildende bei Sachsenforst und 20 bei Forstdienstleistungsunternehmen den Nachwuchsbedarf decken.

Forstpolitische Schwerpunkte sind laut Sachsenforst Geschäftsführer – neben der Unterstützung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse – die Verbesserung der Walderschließung und die Holzmobilsierung.
 

fp

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