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Submission Ostwestfalen-Lippe 2015

Submission Ostwestfalen-Lippe 2015

Das aus dem Privat- und Körperschaftswald des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe stammende Wertholz auf dem Lagerplatz in Bielefeld-Ubedissen, lag mit 684 m³ weit unter der Vorjahresmenge (1.076  m³). Grund dafür waren die diesjährigen Wittertungsverhältnisse. Den Schwerpunkt des Angebots bildete die Eiche mit 570 m³. Die restlichen 114 m³ setzten sich vorwiegend aus den Holzsorten Esche, Roteiche, Kirsche und Bergahorn zusammen. Nadelholz war nicht im Angebot.
Am 4. März 2015 fand um 9:00 Uhr die Angebotseröffnung der 42. Wert- und Schneideholzsubmission Ostwestfalen-Lippe statt. Abgegeben wurden 1.053 gültige Einzelangebote von 19 inländischen Firmen. Gegen 15:00 Uhr stand dann das Ergebnis fest: Für 649 m³ konnte der Zuschlag zu marktkonformen Preisen erteilt werden.
Höchstpreise für Spitzenware
Bei den Einzellosen lagen die Höchstpreise je Kubikmeter bei 710 € für Eiche, 226 € für Esche und 220 € für Kirsche. Die Höchstpreise der Holzlose betrugen 444 € bei Eiche, 188 € bei Esche und 144 € bei Roteiche.
Teuerster Stamm der Submission wurde eine Eiche mit 4.104 € bei einem Volumen von 6,75 m³ Holz, das entspricht 608 €/m³. Das höchste Gebot je Kubikmeter lag bei 710 € und wurde ebenfalls für eine Eiche abgegeben.
Durchschnittspreise
Die angebotenen Holzqualitäten führten bei allen Baumarten zu rückläufigen Durchschnittspreisen. Bei den Eichen-Einzelstämmen lagen sie mit 410 €/m³ rund 22 € unter Vorjahresniveau, bei den Eichen-Holzlosen mit 283 €/m³ ebenfalls rund 22 € unter dem Preis des Vorjahres.
Bemerkenswert war ein Walnussbaum mit ansehnlichen Wurzelanläufen, dessen Durchschnittspreis über 400 €/m³ betrug. Wenig Nachfrage bestand bei dem Akazienstamm sowie dem angebotenen Berg- und Spitzahorn Losholz (14 m³). Die Angebote lagen so weit unter dem taxierten Preis, dass kein Zuschlag erfolgte, so Submissionsleiter Ulrich Lammert vom Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe.
Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe

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