Forstpolitik

Mehr „PS“ für den Wald in Niedersachsen

Bearbeitet von Carolin Föste

Mit der Niedersächsischen Nutztierstrategie, der Ackerbau- und Grünlandstrategie, den Ökomodellregionen, dem Update des Aktionsplans Ökolandbau, der Ernährungsstrategie sowie dem „Niedersächsischen Weg“ liegt ein roter Faden für eine moderne Agrar- und Ernährungspolitik vor. Auch der Wald wird dabei in das Blickfeld der Politik gerückt. Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast ist sich sicher, Niedersachsen sei auf den Spagat zwischen Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit vorbereitet.

Mit Blick auf die Anforderungen, die an die Land- und Forstwirtschaft gestellt werden, ruft Ministerin Otte-Kinast die Branche auf, aktiv einzugreifen: „Die Land- und Ernährungswirtschaft muss zeigen, dass sie den Aufbruch in die ökologische Moderne will. Umgekehrt muss die Gesellschaft anerkennen, dass dies sehr viel Geld kosten wird. Dieses Extra-Geld muss aber auch direkt auf den Höfen ankommen.“

Eigene Kampagne für den Wald

„Jetzt kommt es darauf an, die Umsetzung konkret voranzutreiben. Also die sprichwörtlichen PS auf die Straße zu bekommen. Sie können sicher sein: Daran arbeiten wir weiterhin mit voller Kraft!“, sagt Otte-Kinast. Um dabei einen großen Schritt voranzukommen, wurden im Haushalt 31,5 Mio. Euro für das Maßnahmenpaket „Stadt.Land.Zukunft“ eingestellt. Daraus werden Zukunftsprojekte finanziert, von denen die gesamte Gesellschaft profitiert.

Außerdem kündigte die Ministerin für das Frühjahr den Start einer eigenen Image-Kampagne für den Wald als Klimaschützer Nr. 1 an: „Nach den dramatischen Schäden kümmern sich viele Akteure gemeinsam, um den Wald stabil für die Zukunft zu machen. Wir wollen den Wald als Ökosystem, Naherholungsraum, Wirtschaftsfaktor und als Bestandteil unserer Landeskultur schützen und erneuern.“

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz