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Mit mehr Biomasse könnte nicht nur eine weitere, erhebliche Vermeidung von CO2 erzielt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zu den Zero Waste-Zielen des Landes Berlin erreicht werden.

Mehr Biomasse in Berliner Heizkraftwerken

Das Land Berlin und Vattenfall veröffentlichten ihren dritten Bericht zur Umsetzung der Vereinbarung über die nachhaltige Beschaffung holzartiger Biomasse. Der aktuelle Bericht zeigt: Im Vergleich zu den Vorjahren wurde der Holzeinsatz in den Berliner Heizkraftwerken kontinuierlich gesteigert.

Insgesamt wurden 2015 rund 88.000 t und 2016 rund 95.000 t Holzhackschnitzel in den Berliner Heizkraftwerken eingesetzt. Durch die Verbrennung der Biomasse wurde der Einsatz fossiler Brennstoffe verringert. So konnten im Land Berlin 2015/2016 über 123.000 t an klimaschädlichem CO2 vermieden werden. Dies entspricht einer CO2-Einsparung von etwa 94 % gegenüber Kohle.

Die Biomasse zur Energieversorgung der Hauptstadt stammte ausschließlich aus regionalen Quellen wie Plantagen für schnell wachsende Bäume, regionalen Forst- und Holzverarbeitungsbetrieben, Berliner Grünflächenämtern der Bezirke sowie Tierpark und Zoo. Zudem wurde unbehandeltes Waldrestholz eingesetzt, das überwiegend aus der Waldpflege stammt. Dadurch wurden Eingriffe in die Umwelt vermieden und somit die Umweltkriterien der Nachhaltigkeitsvereinbarung erfüllt.

Über den in der Vereinbarung festgelegten nachhaltigen Einsatz von holzartiger Biomasse hinaus wird im Bericht dargestellt, dass beide Vertragspartner untersuchen wollen, wie vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung der Berliner Kreislaufwirtschaft eine vollständige Umstellung des Heizkraftwerks Moabit auf Biomasse erfolgen könnte.

Red./Quelle: SenUVK

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