Holzverkauf und Holzpreise

Mecklenburg-Vorpommern: Über 1.000 €/Fm Durchschnittspreis für Eiche

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Am 27. Januar fand die Wertholz-Submission des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Malchin statt. Dabei wurden 595 Fm Laubwertholz von zehn Baumarten verkauft. Die Eiche, die das Angebot dominierte, erreichte erstmals einen Durchschnittspreis von über 1.000 €/Fm.

Bei der mittlerweile zum 31. Mal stattfindenden Wertzholzsubmission des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Malchin wurden insgesamt 595 Fm Laubwertholz von 10 Baumarten nach schriftlichem Meistgebot verkauft.

82 % Eiche

Neben der Landesforstanstalt als Hauptanbieter mit 472 Fm beteiligten sich fünf kommunale und private Waldbesitzer des Landes mit zusammen 123 Fm. Den Hauptanteil des Holzes stellte mit 488 Fm oder 82 % die Baumart Eiche.

Auf die Angebotsmenge sind Gebote von insgesamt 23 Bietern aus Deutschland, Dänemark und Polen eingegangen. Bis auf einen Stamm konnte die gesamte Angebotsmenge verkauft werden. Die beteiligten Waldbesitzer des Landes erzielten einen Erlös von insgesamt ca. 527.000 €.

Eiche knackt 1.000-€-Marke

Wie in dieser Saison üblich, hielt auch in Malchin der Nachfrageboom auf die Eiche nicht nur an, sondern erzielte eine neue Spitzenmarke: Mit 1.042 €/Fm überschritt der Durchschnittspreis für die Eiche erstmals die historische Marke von 1.000 €. Das Spitzengebot erzielte eine Stieleiche aus dem Forstamt Schlemmin mit 2.407 €/Fm. Den Zuschlag für den Stamm erhielt eine Holzagentur aus Nordrhein-Westfalen.

Durchschnittspreise bei fast allen Baumarten gestiegen

Aber auch einzelne Stämme anderer Baumarten erzielten beachtliche Preise. So wurde eine Ulme für 733 €/Fm, eine Vogelkirsche für 679 €/Fm und eine Roteiche aus dem Forstamt Bad Doberan für 456 €/Fm verkauft.

Dieser Preis wurde bei den bisherigen Wertholzterminen in Mecklenburg-Vorpommern für die Roteiche noch nicht erreicht. Bei fast allen angebotenen Baumarten konnten die Anbieter teilweise deutlich höhere Durchschnittspreise als im Vorjahr erzielen.

Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern