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Mecklenburg-Vorpommern: Sturm „Zoran“ verursachte auch Schäden im Wald

Am 5. Mai 2015 lag Deutschland im Einflussbereich des umfangreichen Tiefs „Zoran“ über den Britischen Inseln. Bei sommerlichen Temperaturen griffen um die Mittagszeit von den Niederlanden her Gewitter mit Sturmböen auf den Westen Norddeutschlands über, die sich mit der Kaltfront des Tiefs im weiteren Tagesverlauf ostwärts verlagerten. Aus ihnen entwickelten sich in Mecklenburg-Vorpommern Tornados.
In den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns hat der Sturm „Zoran“ vor allem rund um die von einem Tornado betroffene Stadt Bützow im Landkreis Rostock, zum Teil zu flächendeckenden Schäden geführt.
So wurden nach ersten Einschätzungen konzentriert rund um die Städte Bützow und Schwaan, also dort wo der Sturm vor allem gewütet hat, auf einer Fläche von rund 200 ha Wald über 15.000 Fm Baumbestand zerstört. Den größten Anteil dabei machten Laubbäume und darunter Buchenbestände (ca. 3.700 Fm) aus.
Die Landesforstanstalt nimmt derzeit weitere Schäden auf und arbeitet zuvorderst an der Wegsicherung.
„Dennoch appelliere ich an alle, betreten Sie die Wälder vor allem in der Unglücksregion noch nicht. Es können immer noch beschädigte Bäume oder Baumteile fallen und stellen somit ein erhebliches Risiko für Leib und Leben dar. Der Sturm hat uns allen verdeutlicht, dass wir nur Teil eines sensiblen Ökosystems sind und wir mit der Natur leben müssen“, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, am 8. Mai.
LU Mecklenburg-Vorpommern/Red.

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