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Mecklenburg-Vorpommern mit harmonisierten Waldbrandwarnungen

Mecklenburg-Vorpommern mit harmonisierten Waldbrandwarnungen

Mit dem Start der Waldbrandsaison 2014 hat auch Mecklenburg-Vorpommern das neue bundeseinheitliche System der Waldbrandgefahrenstufen eingeführt.
Die Waldbrandgefahr wird nun in allen Bundesländern in Form genannter Waldbrandgefahrenstufen von 1 bis 5 an die internationale Skalierung angepasst. Die niedrigste Waldbrandgefahrenstufe 1 bedeutet „sehr geringe Waldbrandgefahr“ und die höchste Stufe 5 „sehr hohe Waldbrandgefahr“.
Die Waldbrandgefahrenstufen werden in Mecklenburg-Vorpommern durch 9 so genannte Leitforstämtern für den Waldbrandschutz regional festgesetzt und bekanntgemacht. Ab Gefahrenstufe 2 wird über gestaffelte Maßnahmen zur Waldbrandüberwachung und -vorbeugung entschieden. Dies sind vor allem Aktivierung von Bereitschaftsdiensten, Betrieb der automatischen Waldbrandfrüherkennungssysteme oder die Sperrung von Waldgebieten. Sowohl Forstbehörden, amtliche und ehrenamtliche Brandschutzorgane als auch Waldbesitzer und -besucher können sich so gut auf die jeweilige Waldbrandgefahr einstellen.
Das trockene und relativ milde Frühlingswetter hat regional bereits zur Festsetzung der Gefahrenstufe 2 geführt. Waldbrände sind bisher nicht aufgetreten.
Im Jahr 2013 ist es in Mecklenburg-Vorpommern zu 18 Waldbränden gekommen, die rund 2 ha Wald schädigten. Seit 1990 kam es nur im Jahr 2007 mit 17 Bränden zu noch weniger Bränden. Besonders erfreulich ist die geringe Fläche pro Brand (0,11 ha/Brand). Dieses ist ein sicheres Zeichen für eine schnelle Branderkennung, Alarmierung und Aufnahme der Bekämpfung durch eine gute Zusammenarbeit der Forst mit den Leitstellen und Feuerwehren im Land.
Informationen zu den Waldbrandgefahrenstufen und Hinweise zum Waldbrandschutz finden sich auf der Internetseite der Landesforstanstalt M-V.
LU Mecklenburg-Vorpommern

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