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Mecklenburg-Vorpommern fördert Holzhackschnitzel-Heizungen

Mecklenburg-Vorpommern fördert Holzhackschnitzel-Heizungen

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt Zuwendungen für Maßnahmen zur Umsetzung der Klimaschutz-Richtlinie. Gefördert wird mit den Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) die Errichtung einer Holzschnitzel-Heizungsanlage mit dazugehöriger Netzinfrastruktur in Dambeck (Landkreis Ludwigslust-Parchim) und die Erweiterung einer Anlage in Kaschow (Landkreis Vorpommern-Rügen).
 

• Die Errichtung einer neuen Holzhackschnitzel-Heizung in Dambeck hat die Energieservice Pietschmann/Hinrichsen GbR in Bollewick beantragt. Sie erhält für das Vorhaben einen Zuschuss in Höhe von 68.748 EUR. Geplant sind die Errichtung und der Betrieb einer Holzhackschnitzel-Heizungsanlage mit einer thermischen Leistung von zweimal 180 kW und der dazugehörigen Infrastruktur. Die erzeugte Wärme wird für die Beheizung von vier Wohnblöcken, einem Gemeindezentrum, einer Schule, einer Turnhalle sowie eines Kindergartens genutzt. Die Gebäude wurden bislang mit fossilen Brennstoffen beheizt. Die dafür bestehenden drei Heizungsanlagen werden vollständig durch die neue Holzhackschnitzel-Heizung ersetzt. Durch die Maßnahme kann eine CO2-Einsparung von 201,72 t pro Jahr erreicht werden.

• Die Erweiterung einer Holzhackschnitzel-Heizungsanlage in Kaschow (Landkreis Vorpommern-Rügen) wird gefördert in Höhe von 78.000 EUR. Die Antragstellerin, die R&R Kaschower Immobilien OHG, ist als Erschließungsträger für ein neues Bebauungsgebiet tätig. In unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Baugebietes befindet sich eine Holzhackschnitzel-Heizungsanlage, die den Golfpark Strelasund mit Wärme versorgt. Die Anlage soll erweitert und das neue Wohngebiet angeschlossen werden. Geplant ist die Errichtung eines 500-kW-Heizkessels. Mit der Wärmelieferung kann auf die Erzeugung der Wärme aus fossilen Energieträgern verzichtet werden. Für die Endverbraucher ergibt sich eine 20-prozentige Einsparung beim Preis. Zudem kann durch die Maßnahme eine CO2-Reduktion von 520 kg pro Jahr erreicht werden.

fp/EM MV

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