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Mecklenburg-Vorpommern: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beginnt

Mecklenburg-Vorpommern: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beginnt

Mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Landkreis Ludwigslust-Parchim wird voraussichtlich bei entsprechender Wetterlage am 6. Mai begonnen.
Der Gesundheitsschädling verbreitet sich von Jahr zu Jahr mehr im Eichenbestand in Mecklenburg-Vorpommern. Betroffen sind besonders Alleen, aber auch Eichen in Ortslagen im Landkreis Ludwigslust-Parchim.
Spezialisten des zuständigen Gesundheitsamtes, der kommunalen Verwaltung und des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern hatten den Eichenprozessionsspinner-Befall im Südwesten des Landes detailliert ermittelt und die lokal optimale Bekämpfungsstrategie entwickelt.
 
Die Gespinstnester sind oft entlang von Verkehrsstraßen auffällig. Durch Fachleute wurde bisher eine insgesamt mehr als 500 km lange Baumstrecke ermittelt, die dringend behandelt werden muss. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners schlüpfen etwa Anfang Mai. Das ist die kurze Zeitspanne, in der sie erfolgreich bekämpft werden können.
 
Die Behandlung der Alleen erfolgt aus der Luft per Hubschrauber. Die Schädlingsbekämpfungsmittel werden auf die Eichen gesprüht. Die zum Einsatz gegen den Eichenprozessionsspinner kommenden Biozide sind amtlich zugelassene und für Mensch, Wild- und Haustier ungefährlich. Trotzdem sollten Haus- oder Nutztieren eingestallt werden, da die tief fliegenden Hubschrauber Fluchtreflexe auslösen können.
 

Zu den Infos vom Landkreis Ludwigslust-Parchim

 
LU Mecklenburg-Vorpommern

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