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Mayr-Melnhof bilanziert erstes Halbjahr 2017

Die Mayr-Melnhof Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2017 eine insgesamt hohe Kapazitätsauslastung und konnte sowohl bei Umsatz als auch Menge an das Vorjahr anschließen. Erwartungsgemäß liegt das Ergebnis noch unter der Vorjahresperiode.

Die konsolidierten Umsatzerlöse des Konzerns stiegen leicht 1.150,3 Mio. €. Diese Zunahme resultierte aus beiden Divisionen. Das betriebliche Ergebnis lag mit 102,1 Mio. € um 7,9 % unter dem Wert im ersten Halbjahr des Vorjahres.

MM Karton. In der Kartondivision wird der starke Preisanstieg bei Altpapier erst sukzessive durch höhere Kartonpreise kompensiert. Vor dem Hintergrund einer zunehmend besseren Nachfrage auf dem europäischen Kartonmarkt belief sich der durchschnittliche Auftragsstand von MM Karton im ersten Halbjahr 2017 auf rund 76.000 t (Vorjahr: 50.000 t). Mit rund 98 % (Vorjahr: 97 %) waren die Kapazitäten der Division in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 wieder nahezu voll ausgelastet. Ein signifikanter Preisanstieg beim strategischen Rohstoff Altpapier markierte eine besondere Herausforderung, der MM Karton mit sukzessiv besseren Kartonpreisen und einer flexiblen Absatzpolitik erfolgreich begegnete. Preistreibend bei Altpapier wirken vor allem die starke Nachfrage aus Asien sowie die Bevorratung neuer europäischer Anlagen für Wellpappenrohpapiere und zuletzt auch die gefestigte Nachfrage in Europa.

MM Packaging. In der Packagingdivision war das Ergebnis im zweiten Quartal des Vorjahres durch einen vorteilhaften Produktmix erhöht. Die Nachfrage auf dem europäischen Faltschachtelmarkt zeigte sich in den ersten Monaten des Jahres verhalten und ließ erst Ende des zweiten Quartals eine Belebung erkennen. Das erste Halbjahr war daher durch anhaltend starken Preiswettbewerb aufgrund ausreichender Fertigungskapazitäten am europäischen Markt gekennzeichnet.

Ausblick. Das Bestellverhalten auf den europäischen Hauptmärkten der Mayr-Melnhof Gruppe verfestigt sich. Damit sollte sich einerseits die insgesamt hohe Auslastung der Werke weiter fortsetzen, andererseits bleibt das Hauptaugenmerk beider Divisionen auf die Weitergabe steigender Inputpreise sowie auf Verbesserungen der Kosteneffizienz gerichtet. Ziel für 2017 bleibt es, bestmöglich an das Ergebnis von 2016 anzuschließen. Der langfristige Wachstumskurs wird konsequent weiterverfolgt.

Mayr-Melnhof/Red.

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