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Mayr-Melnhof: Zuwachs bei Ergebnis und Umsatz

Die Mayr-Melnhof Gruppe konnte das erste Halbjahr 2011 trotz Normalisierung und sukzessiver Verlangsamung der Nachfragedynamik sowie gestiegener Rohstoffkosten mit einem deutlichen Zuwachs bei Umsatz und Ergebnis abschließen. Die Operating Margin des Konzerns stieg auf 9,4 % (1. Halbjahr 2010: 9,0 %).

Die konsolidierten Umsatzerlöse des Konzerns erreichten 988,2 Mio. € und lagen damit um 14,5 % über dem Vorjahr (1. Halbjahr 2010: 863,0 Mio. €). Erhöhte Durchschnittspreise waren der wesentliche Grund für diesen Anstieg. Das betriebliche Ergebnis konnte um 19,5 % von 77,6 Mio. € auf 92,7 Mio. € verbessert werden.

Größte unmittelbare Herausforderung war die Bewältigung des anhaltenden Kostenanstiegs, der neben Faserstoffen vermehrt auch weitere direkte Kosten erfasste. Konnte im ersten Quartal 2011 noch eine ausreichende Kompensation erzielt werden, war dies im zweiten Quartal nicht mehr in vollem Maße möglich.

Im Zuge global wachsender konjunktureller Unsicherheiten und hoher Bevorratung ist davon auszugehen, dass die Kunden der Mayr-Melnhof Gruppe in den kommenden Monaten in steigendem Maße verhaltener disponieren werden. Obwohl einige Rohstoffpreise, insbesondere Altpapier, Höchststände erreicht zu haben scheinen, gibt es gegenwärtig keine eindeutigen Anzeichen für einen unmittelbaren Rückgang.

Die Expansionsstrategie wird risikobewusst mit primärem Fokus auf Wachstumsregionen fortgesetzt. In Karaman, Zentralanatolien, wird in einer der wichtigen Wachstumsregionen der Türkei ein neuer Verpackungsstandort errichtet, der ab dem vierten Quartal 2011 die Produktion aufnehmen wird. Ferner wurden die Mehrheitsanteile an den MM Packaging Tochtergesellschaften in Russland, Türkei und Jordanien maßgeblich aufgestockt.

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